Kategorie: Senioren

Gemeindefest 19.08.18

Zu einem großes Fest trafen sich katholische und evangelische Christen aus unserer Gemeinde St. Franziskus Xaverius und dem ev. luth. Kirchspiel, dazu Nachbarn und Gäste, alte Bekannte und Fremde, Jung und Alt.
Pünktlich um 12 Uhr gab der Posaunenchor aus der Martin Luther Gemeinde den musikalischen Auftakt für das leckere Buffet. Die großen Bäume waren dabei willkommene Schattenspender. Mit Anspielen und Kurzberichten stellten sich die Gemeinden einander vor. Anschließend gab es ein reiches Angebot an vergnüglichen und informativen Programmpunkten: Großraumspiele, Basteltisch, Video und Fotos von der religiösen Kinderwoche und der Ministrantenfahrt nach Rom, Turm- und Kirchenführungen. Zu Kaffee und Kuchen sammelten sich die Menschen wieder und wurden dann verzaubert vom Spiel der Kinder, die das Märchen Frau Holle zum Besten gaben. Ein speed dating zu interessanten Fragen füllte die Zeit bis zur liturgischen Abschlussandacht um 16 Uhr in der St. Martin Kirche. Zur besonderen Gebets-Atmosphäre trug dabei der Chor der Martin Luther Kirche unter der Leitung von Elke Voigt bei.
Ein Dank an die vielen stillen Helfer am Grill, am Smoothie- und Cocktailstand, beim Zelt- und Bänkeaufbau, an der Kaffee- und Spülmaschine, beim Hin- und Hertragen von Speisen und Geschirr und natürlich an die Aufräumer. Danke an Rebekka-Chiara Hengge und Steffi Barth, die durchs Programm führten, an alle, die die Vorbereitung mit Ihrem Organisationstalent und Ideenreichtum unterstützt haben.

Es war gut, so kurz nach den Ferien sich zu treffen und Gemeinschaft zu leben, zu hören von der RKW, von der Romfahrt, von unseren evangelischen Nachbarn….

Wie werden wir im kommenden Jahr feiern – als neue Pfarrei St. Martin?

Uta Graba / Rebekka-Chiara Hengge

Gedenk- und Trostfeier im Haus der Stille

Pfarrerin Marion Mißbach und die ehrenamtlichen Malteser Trauerbegleiterinnen laden Sie herzlich ein zu den Gedenk- und Trostfeiern:
am Donnerstag, 17. Mai 2018 um 18.30 Uhr „Ich hab geträumt von dir .. „
und
am Donnerstag, 1. November 2018 um 18.30 Uhr „Zurück bleibt Dankbarkeit“

in das „Haus der Stille“ im Städtischen Klinikum Dresden Friedrichstadt.

Die Gedenkfeiern sind eine Möglichkeit für Trauernde, in einem geschütztem Raum Trost zu finden und ihrer Verstorbenen zu gedenken. Sie verstehen sich als Angebot sowohl für Gläubige wie auch für konfessionslose Menschen. Im Anschluss an die Gedenkfeier besteht die Möglichkeit zum persönlichem Gespräch.

Sylvia Jaster

Wo gelebter Glaube die Grenzen überwindet

„Wo gelebter Glaube die Grenzen überwindet, entsteht Hoffnung und Heilung“
Stricken und Häkeln für das Caritas Baby Hospital in Bethlehem
„Ausgerechnet in Bethlehem, dem Geburtsort Jesu, ist der Konflikt zwischen Juden, Moslems und Christen allgegenwärtig. Nirgendwo sonst wird die Teilung des Heiligen Landes durch Mauern und Grenzposten deutlicher“, schreibt die „Für Sie“ in einem Artikel vom 02/2017.

Doch das Caritas Baby Hospital in Bethlehem macht zwischen Glauben, Nationalität und sozialer Herkunft keinen Unterschied. An diesem Ort der Hoffnung ist nur eins wichtig: das Wohl der kleinen Patienten. Das Hospital ist ein neutraler Ort.
Bezahlen müssen die Eltern für die Behandlungen nicht. Es gibt aber jeder soviel er kann. Hoffnung und Kraft bekommen die kleinen Patienten auch durch die Gruppe „Band of Smile“, das sind acht Klinikclowns, die in ihrer Freizeit Kinder und Eltern aufmuntern. Vier Sozialarbeiter unterstützen die Eltern bei wichtigen Lebensfragen wie Hygiene, Ernährung und geben psychologische Hilfestellung. Die Behandlungstische z.B. sind Spezialanfertigungen, um den Kindern die Angst vor den notwendigen Untersuchungen zu nehmen, siehe hierzu die Bilder. (Quelle: ebenda)
Ich bin oft in Israel und habe Kontakt zum Hospital aufgenommen, um zu erfahren, wie ich zusammen mit anderen Dresdener Strickfrauen zielgerichtet helfen kann. Herausgekommen ist, dass im Labor, wo die kleinen Patienten untersucht werden, dringend Püppchen und Greiflinge benötigt werden, um die Patienten vom eigentlichen Geschehen abzulenken und ihnen die Angst zu nehmen.

Seit Januar 2017 stricken und häkeln wir Seniorinnen unserer Pfarrgemeinde mit anderen Strickerinnen kleine und größere Püppchen, Babygreiflinge, Schmusetücher und auch Babydecken für das Caritas Baby Hospital in Betlehem.
Bisher wurden 4 große Pakete mit insgesamt 12,9 kg auf den Weg nach Bethlehem gebracht. Das Porto betrug 127,92 €.
Wer nicht häkeln oder stricken kann, aber uns unterstützen möchte, kann sich gern am umfangreichen Porto beteiligen oder mit Wollspenden helfen; gern auch kleine Knäuel und Unvollendetes. Dafür sind wir auch sehr dankbar. Ansprechpartner für diese Belange sind Frau Strobach 0351/ 8903601 und Frau Geyer 0172/100 23 10.

Anbei die Mail von der Managerin des Hospitals auf unser 4. Paket :

Betreff: RE: Paket unterwegs
Von: Livia Leykauf
An: geyer.karin@arcor.de
Liebe Frau Geyer,
Liebe Strickgruppe,
liebe Handarbeiterinnen der Franziskus Xaverius Gemeinde und der Volkssolidarität.
Heute kam Ihr großes Paket mit all den süssen Püppchen und Figuren. Umgehend habe ich unseren Laborleiter angerufen und ihm gesagt, es sei eine neue Ladung gekommen – er war sehr froh.
Jetzt haben wir einen guten Vorrat und ich kann Ihnen versichern, es werden viele Tränchen dank Ihnen und Ihrer Arbeit getrocknet.
Sehr herzliche Grüsse aus Bethlehem, Danke für Ihren Eifer und Ihre schöne Arbeit! Bitte grüssen Sie alle Mithäklerinnen / Mitstrickerinnen herzlich.
Danke, shukran
Livia Leykauf

„Wo gelebter Glaube die Grenzen überwindet, entsteht Hoffnung und Heilung“

Karin Geyer

Abbé Pascal Silga

Seniorentreff mit Abbé Pascal Silga aus Burkina Faso am 10.10.2017

Dieser kühle regnerische Oktobermorgen hielt die „Senioren und Senioritas“ der St. Martin-Kirche nicht davon ab, den monatlichen Treff zu besuchen. Begonnen wurde wie üblich um 8.30 Uhr mit einer Messe, zu der sogar versorglich die Fenster geschlossen wurden. Denn unser Gast, Abbé Pascal Silga aus Burkina Faso, sollte den enormen Temperaturunterschied zwischen Dresden und seiner Hauptstadt Ouagadougou im Westen Afrikas nicht ganz so krass empfinden. Gemeinsam mit Kaplan Mross hielt er die Heilige Messe ab. Ein für uns eher ungewohntes Bild, zwei so unterschiedlich aussehende Priester gemeinsam am Werk zu sehen. Das harmonische Zusammenspiel zeigte jedoch, dass dieser Unterschied nur optischer Natur war.
Nach dem anschließenden Frühstück im Pfarrhaus stellte uns Abbé Silga am Laptop sein Wirken in seiner Heimat vor. Er spricht Französisch und soviel Deutsch, welches er in seiner Heimat gelernt hat, dass man einer Unterhaltung gut folgen kann. Er freute sich, das hier anwenden zu können. Für den sehr speziellen längeren Vortrag hat Alida Krüger, Schülerin des St.-Benno-Gymnasiums, die Übersetzung wunderbar gemeistert. Das im Internet nachlesbare Wissen über das afrikanische Land, soll hier nicht wiedergegeben werden.
Unglaublich für uns war unter anderem, zu erfahren, dass die Frauen teilweise 16 Stunden unterwegs sind, um einen Eimer Frischwasser zu holen. Es gibt keine ausreichende Wasserversorgung und auch die Qualität lässt teilweise zu wünschen übrig. In Bildern wurde uns gezeigt, wie aufwendig versucht wird, Regen- oder Grundwasser zu sammeln, vor allem in der heißen Jahreszeit der Dürre, die fast 9 Monate andauert. Wir hier drehen den Wasserhahn auf und los geht’s.
Auch gegessen wird meist nur einmal am Tag, aus Notwendigkeit, und nicht wie bei uns, um sich zu unterhalten oder aus Langeweile oder gar, weil die Zeit zum Essen heran ist. Der Abbé stellte somit fest, dass er heute schon das zweite Mal gegessen habe, was sehr ungewöhnlich für ihn sei. Das sind Sachen, die zu tiefem Nachdenken anregen und auch zur Dankbarkeit, aus der wieder Solidarität und andere uneigennützige Hilfe entsteht.
In Vorbereitung des Weltmissionstages am 22. Oktober 2017 wurde dieses Treffen vom Ordinariat des Bistums Dresden-Meissen initiiert. Herr Clausen war mit anwesend. Es schafft Brüderlichkeit unter den Christen, wenn Vertreter anderer Gemeinden zusammenkommen. Unser Gast wird auch die Nazareth-Schwestern in Goppeln und das St.-Benno-Haus in Schmochtitz besuchen.
Zusammenfassend kann gesagt werden, um mit den Worten des Abbé zu sprechen: So ein Gastbesuch fördert die Zusammengehörigkeit der Gläubigen, schafft Brüderlichkeit und es dient immer der Verkündigung des Evangeliums.

AMEN und Gottes Segen

Gemeinsamer Seniorenausflug am 19.09.17

Gemeinsamer Seniorenausflug am 19.09.17 nach Meißen in die St. Benno- Ausstellung
An diesem kühlen Septembermorgen, der uns versprach, sonnig zu werden, fuhren 42 Seniorinnen und Senioren unserer VG mit einem gemieteten Bus nach Meissen. Treffpunkt war St. Martin, ein Teil der Gruppe wurde etwas später gegen 9.00 Uhr vor der Christuskirche in Klotzsche abgeholt. Als geistiger Beistand waren Pfarrer Bertels und Herr Schubert (pastoraler Mitarbeiter) mit von der Partie.
Gegen 10.00 Uhr ging es mit dem großen Aufzug hinauf auf das Burggelände und eine halbe Stunde später war der 1. Teil der Gruppe mit Führung durch die derzeit aktuelle Ausstellung auf der Albrechtsburg unterwegs. Der 2. Teil der Gruppe folgte 15 min später, was dann trotzdem fast gleichzeitig zum Ende kam. Wir gehören eben zusammen auch wenn wir getrennt losgehen.
„Ein Schatz nicht von Gold.“ erzählt die Geschichte des ersten sächsischen Heiligen – Benno von Meissen. Sein Leben, sein Wirken und seine Wunderheilungen sind von Sachsen über Bayern bis Rom dokumentiert worden und seit dem 16.Jh. wird er als Schutzheiliger verehrt.
Nach diesem aktiven Teil der Ausfahrt wurde noch ein wenig auf dem Burggelände herumgestöbert und dann ging es wieder zum Bus, der uns zum Mittagessen in die Gaststätte „Goldener Anker“ brachte. Das Essen wurde schon auf der Hinfahrt im Bus ausgewählt und telefonisch vorbestellt, so dass keine größeren Wartezeiten zu ertragen waren.
Gut gelaunt und was das sehr gute Essen noch verstärkt, fuhren wir zur St.Benno-Kirche. Dort wurde von Pfarrer Berthels eine Andacht gehalten. Er hatte auch dafür gesorgt, dass jeder die vorgesehenen Liedtexte und Noten auf farbigen Papier in die Hände bekam. Herr Schuberts Anwesenheit mit seiner tollen Stimme garantierte, dass die Lieder in der richtigen Tonart und in angemessener Geschwindigkeit gesungen wurden.
Unsere liebvolle Heinzelmännchen, ( es waren Heinzelfrauchen !!!) , wie imm er die Gleichen, wirkten in der Zwischenzeit eifrig in der Küche im Pfarrhaus. Es wurde Besteck und Geschirr auf die Tische gebracht, Kaffee gekocht, der mitgebrachte Kuchen serviert und anderes mehr.
Gegen 16.30 Uhr fuhren wir gut gelaunt, und um ein paar schöne Eindrücke reicher, nach Dresden zurück.
Es war eine tolle interessante Ausfahrt, die ohne die vielen fleißigen Helfer nicht so perfekt durchgeführt hätte werden können. Vor allem Frau Sorek und Frau Hahn von Heilig Kreuz und Herr Strobach und Herr Klesse von St. Martin haben wieder einmal ihr volles Organisationstalent unter Beweis stellen können. Allen Helfern und den geistigen Begleitern ein ganz liebes Dankeschön.

Karin Geyer

Seniorenvormittag mit Gerhard Schöne

Wie gewohnt, am 1. Dienstag im Monat (04.04.17), trafen sich die Senioren von FX. Begonnen wurde dieser Tag mit der Hl. Messe, nach einem kurzen gemeinsamen Frühstück füllte sich der Saal mit Bewohnern aus der Wohnanlage, Kindern aus dem Kinderhaus St. Benno, Muttis der Krabbelgruppe und anderen Gemeindemitgliedern.
Es kam GERHARD SCHÖNE, der bekannte Liedermacher. Sein Repertoire reichte von
“ Jule wäscht sich nicht“ bis “ wäre die Liebe nicht “ aus dem Brief des Apostels Paulus.
Wir hatten eine erlebnisreiche Stunde.
Unser nächster Senoirenvormittag ist am 02.05.17.
Beginn 8.30 Uhr mit der Hl. Messe, anschließend gemeinsames Frühstück, den Vormitteg wird Herr Pf. Berthels gestalten.

O.Strobach