Schlagwort: Gemeinde

RKW 2017: Link und Leitfaden für die Onlineanmeldung

„Miteinander zum Geschenk“
Die Religiöse Kinderwoche 2017 legt den thematischen Fokus auf die Ökumene.
Vom 30. 07. bis 04.08. fahren wir mit Reisebussen in das Kloster Wechselburg.
Die Unterbringung erfolgt in Gemeinschaftsschlafsälen und Zelten mit Vollverpflegung.
Der Teilnehmendenbeitrag beläuft sich auf 25 €.
Anmeldeschluss war der 14.6, eine Nachanmeldung ist nicht mehr möglich, auch die Warteliste ist geschlossen.

Link zum Anmeldesystem

Wo stehen wir? Wo gehen wir hin?

Irgendwie schien früher alles einfacher und übersichtlicher – auch in der Kirche. Ein Pfarrer – eine Pfarrei. Jeder wusste, wer das Sagen hatte und wo man hingehört. Jetzt heißt es: „Gemeinsam Kirche sein“, „Lokale Kirchenentwicklung“ und „Erkundungsprozess“, verbunden mit der Frage: Wozu und für wen sind wir Kirche an diesem Ort? Das fordert uns alle heraus – Gemeindemitglieder ebenso wie Hauptamtliche. Einige grundsätzliche Überlegungen hierzu:
Kirche befindet sich immer auf dem Weg und in der Wandlung. Nicht weil Bischöfe oder Gemeindeleitungen besonders innovativ sind, sondern weil wir Christus nachfolgen; er ist „Weg“, „Wahrheit“ und „Leben“. Orientierung am und Verwurzelung im Evangelium ist deshalb zentral! Immer unterwegs sein, Veränderungen stemmen, das kann mühsam sein und verunsichern, es ist aber auch spannend und im guten Sinne heraus – fordern:
Wie führt uns Christus, unser Haupt?
Wohin führt er uns? Was sagt ER uns durch die Zeichen der Zeit? Nie können wir sagen: „JETZT sind wir angekommen; wir können uns im Erreichten einrichten; das Reich Gottes ist umfassend verwirklicht“. Kirche bleibt Baustelle. Zu einer Baustelle aber gehören stetige Arbeit,
Überraschungen, Freude an den Baufortschritten genauso wie Baulärm, Umbaumaßnahmen, Konflikte, Frust und Sorgen.

Ja, wir brauchen viel Mut und Vertrauen in den himmlischen Baumeister.
Und wir müssen uns mit allen Kräften um ein gemeinsames Hören auf IHN bemühen!
Augen und Ohren verschließen oder Stehenbleiben reiben uns auf.
Strukturveränderungen (Bsp. Zusammenlegungen von Gemeinden) sind nur Hilfsmittel.
Sie versuchen, Kirche für eine veränderte Zukunft zu rüsten. Kirchenentwicklung ist ein Prozess aufmerksamen Hinschauens und Wahrnehmens: Was hat Zukunft? Was wächst heran? Welche Menschen und Herausforderungen kommen auf uns zu?
Wie kommt Christus uns in all dem entgegen? Wie können wir weiterhin „Salz und Licht sein“ – gerade in Diaspora – Situationen?
Das alles braucht „maximale Beteiligung“ aller Getauften! Es zählt die Lebendigkeit der Menschen vor Ort. Dass das bereits vielfach gelebt wird in unseren Gemeinden, stimmt mich zutiefst dankbar und hoffnungsvoll! Hauptaugenmerk im Alltag muss für uns alle der konkrete Mensch sein, der Getaufte, der Nichtgetaufte, der Arme, der Suchende. Beziehungsorientierung und Kommunikationsvermögen werden uns „um des Himmels willen“ abverlangt!
Wenn wir darin immer wieder mal versagen und scheitern, dann ist das kein Beinbruch. Einander neu zuhören, einander vergeben und gemeinsam weiter gehen, das gehört zu unserem christlichen Profil! Alles in allem: Wir stecken in einem be – weg – enden Prozess. Kommen SIE mit!
Thaddäus Posielek, Pfarradministrator Oktober 2016

1. Advent und Gemeindetag

Die Erstkommunionkinder läuten am Beginn des Gottesdienstes den Advent ein.

Die Kinderschola und Ju-Band musizieren.

Nach der Prüfung am Freitag werden 12 neue Ministranten in die Gemeinschaft aufgenommen.

Das Kindermusikal „Joseph“ wird unter viel Beifall von den Grundschulkindern unter Leitung von Rebekka-Chiara Hengge aufgeführt.
Die wunderbarenn Bühnenbilder malte Linda Liebschner.
Ein Dank auch an die unterstützenden Mütter.
Hier Fotos vom Probentag:

Nach dem Rückblick auf ein Jahr voller Barmherzigkeit gibt es ein gemeinsames Essen.

Rückblick Gemeinde-Synode am 24.9.

Synodales Wochenende = zusammen auf dem Weg sein
Synodos: „syn“ (griech) = zusammen und „hodos“ (griech) = Weg
40 Menschen auf unseren Gemeinden wollten miteinander auf dem Weg sein.
Und Jesus ging mit uns.
Das Team aus Vallendar hat uns begleitet, damit wir uns auf den Weg machen:
• Als einzelne Glaubende
• Als Gemeinschaft
• In Gemeinschaft mit der Kirche
• In Gemeinschaft mit Gott
Der Emmausweg hat uns eingeladen unsere individuellen Wege und auch unseren gemeinsamen Weg zu reflektieren:
• Sind wir enttäuschst wie die Jünger nach dem Tod Jesu?
• Geben wir unserer Sehnsucht Raum?
• Hören wir auf das Wort das Gott zu uns spricht?
• Geben wir IHM Raum (‚Bleibe bei uns‘)?
• Erkennen wir Ihn wenn wir zusammen Liturgie feiern?
• Verwandelt uns diese Begegnung?
• Wollen wir die Erfahrung mit Gott teilen, wie die Jünger?
Jeder steht im Augenblick an einer anderen Stelle des Weges, aber wir gehen ihn gemeinsam, gemeinsam mit Jesus.
Danke für die Erfahrung von Gemeinschaft die auf dem Weg ist. Kirche ist immer auf dem Weg.
Ich freue mich auf die Wegerfahrungen mit den Menschen unserer Gemeinden.
Ich hoffe wir können uns selbst und auch andere Menschen anstecken, weil wir sagen können:
„Brannte uns nicht das Herz“ und dieses Feuer ansteckend ist.
Alexander Narr