Schlagwort: Erkundungsprozess

Bischof zu Besuch in VG

Wie tickt unser neuer Bischof, wie ticken wir in unserer VG?

Am 14.1. stellte die erste Teilfrage Bischof Heinrich zu Beginn seiner Predigt und stellte sich vor. Mit dem Bild seines Bischofstabes beschrieb er seine Ziele. Er will für uns Hirte sein, uns auf dem Weg spirituell begleiten.
Im Anschluss waren alle Pfarreien der VG eingeladen zu einer Gesprächsrunde. Viele Informationen zu Vorgehensweisen, dem Zeitplan des Prozesses der Zusammenlegung von Pfarreien, Visionen der Hauptamtler wurden gegeben. Die sogenannte Murmelrunde, in der wir aufgefordert wurden, an den 12 Tischen, wo ca. 9 Christen bunt gemischt zusammen saßen, uns auszutauschen, hat mich am meisten begeistert. Wir waren aufgefordert auf einen kleinen Zettel 2 Schwerpunkte zu nennen, die uns auf diesem Weg wichtig sind. Die Antworten waren sehr verschieden.
Ein Versprecher, der VG versehentlich mit Verbrauchergemeinschaft benannte, sorgte für schallendes Lachen und wurde vom Bischof aufgegriffen. Auch er hätte sich schon versprochen, berichtete er und zwar mit Verwaltungsgemeinschaft.
Ja, das wäre doch eine tolle Vision, wenn die Seelsorger weniger verwalten müssten und mehr als Seelsorger tätig wären, und wenn wir Christen uns nicht als Verbraucher verstehen würden.
Dann wird aus einer Verwaltungs-/ Verbrauchergemeinschaft eine Verantwortungsgemeinschaft.
Uta Graba

Detaillierter Bericht über den Bischofsbesuch

Um seine Diözese kennen zu lernen, hat sich Bischof Heinrich Timmerevers vorgenommen bis Sommer 2017 alle Verantwortungsgemeinschaften (VG) zu besuchen. Seine Fragen: Wo stehen wir im Erkundungsprozess? Was fördert, was hindert uns? Welche Herausforderungen und welchen Auftrag erkennen wir?
Am Samstag, 14. Januar 2017, verbrachte Bischof Heinrich, begleitet von OR Elisabeth Neuhaus einen vollen Tag in unserer VG Dresden-rechts der Elbe. Weiterlesen

Wo stehen wir? Wo gehen wir hin?

Irgendwie schien früher alles einfacher und übersichtlicher – auch in der Kirche. Ein Pfarrer – eine Pfarrei. Jeder wusste, wer das Sagen hatte und wo man hingehört. Jetzt heißt es: „Gemeinsam Kirche sein“, „Lokale Kirchenentwicklung“ und „Erkundungsprozess“, verbunden mit der Frage: Wozu und für wen sind wir Kirche an diesem Ort? Das fordert uns alle heraus – Gemeindemitglieder ebenso wie Hauptamtliche. Einige grundsätzliche Überlegungen hierzu:
Kirche befindet sich immer auf dem Weg und in der Wandlung. Nicht weil Bischöfe oder Gemeindeleitungen besonders innovativ sind, sondern weil wir Christus nachfolgen; er ist „Weg“, „Wahrheit“ und „Leben“. Orientierung am und Verwurzelung im Evangelium ist deshalb zentral! Immer unterwegs sein, Veränderungen stemmen, das kann mühsam sein und verunsichern, es ist aber auch spannend und im guten Sinne heraus – fordern:
Wie führt uns Christus, unser Haupt?
Wohin führt er uns? Was sagt ER uns durch die Zeichen der Zeit? Nie können wir sagen: „JETZT sind wir angekommen; wir können uns im Erreichten einrichten; das Reich Gottes ist umfassend verwirklicht“. Kirche bleibt Baustelle. Zu einer Baustelle aber gehören stetige Arbeit,
Überraschungen, Freude an den Baufortschritten genauso wie Baulärm, Umbaumaßnahmen, Konflikte, Frust und Sorgen.

Ja, wir brauchen viel Mut und Vertrauen in den himmlischen Baumeister.
Und wir müssen uns mit allen Kräften um ein gemeinsames Hören auf IHN bemühen!
Augen und Ohren verschließen oder Stehenbleiben reiben uns auf.
Strukturveränderungen (Bsp. Zusammenlegungen von Gemeinden) sind nur Hilfsmittel.
Sie versuchen, Kirche für eine veränderte Zukunft zu rüsten. Kirchenentwicklung ist ein Prozess aufmerksamen Hinschauens und Wahrnehmens: Was hat Zukunft? Was wächst heran? Welche Menschen und Herausforderungen kommen auf uns zu?
Wie kommt Christus uns in all dem entgegen? Wie können wir weiterhin „Salz und Licht sein“ – gerade in Diaspora – Situationen?
Das alles braucht „maximale Beteiligung“ aller Getauften! Es zählt die Lebendigkeit der Menschen vor Ort. Dass das bereits vielfach gelebt wird in unseren Gemeinden, stimmt mich zutiefst dankbar und hoffnungsvoll! Hauptaugenmerk im Alltag muss für uns alle der konkrete Mensch sein, der Getaufte, der Nichtgetaufte, der Arme, der Suchende. Beziehungsorientierung und Kommunikationsvermögen werden uns „um des Himmels willen“ abverlangt!
Wenn wir darin immer wieder mal versagen und scheitern, dann ist das kein Beinbruch. Einander neu zuhören, einander vergeben und gemeinsam weiter gehen, das gehört zu unserem christlichen Profil! Alles in allem: Wir stecken in einem be – weg – enden Prozess. Kommen SIE mit!
Thaddäus Posielek, Pfarradministrator Oktober 2016

Chor-Wochenende in Naundorf 2016

Rückblick auf das Chor-Wochenende im Oktober 2016

Gemeinsam mit den Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores
von Hubertus traf sich unser Chor unter Jochens Leitung zu einem Chorwochenende in Naundorf.
Wir probten Stücke, die wir gemeinsam aufführen werden (eine Bachkantate, die am 30.10.
in St. Martin und am 5.11. in St. Hubertus im Gottesdienst erklingen wird), aber auch Stücke
für die kommende Advents- und Weihnachtszeit, die jeder Chor in seiner Gemeinde singen wird.
Neben den vielen Proben stehen natürlich auch das gesellige Beisammensein und der Austausch
im Vordergrund. Das Chorwochenende 2016 war wieder eine runde Sache, wenn im kommenden Jahr auch neue Gesichter Lust haben,
melde sich zeitnah bei Sabine Friedrich (Friedrich@abx-cro.com).

Liebe Grüße Martin

14.08.2016 RKW – Abschluss – Sommerfest

Am Sonntag, den 14. August findet mit dem Sommerfest unserer Gemeinde auch der Abschluss der Religiösen Kinderwoche statt. Die Kinder führen die Ballade des Jona auf und berichten von ihrer erlebnisreichen Woche in Wechselburg.

Auch die Eltern und Großeltern und alle Gemeindemitglieder sind herzlich willkommen.

10.00 Uhr gemeinsamer Gottesdienst Martinskirche
11.30 Uhr Who is who?
12.30 Uhr Mittagsbuffet
13.30 Uhr Verdauungstänze
14.00 Uhr Wettspiele
14.30 Uhr Ballade Jona und der Wal mit ca. 100 Aufführenden
15.00 Uhr Kaffee und Kuchen
15.30 Uhr Wasserbombenschlacht