Weihnachten im Stall

Weihnachten im Stall – davon hörte ich letztes Jahr bei den Vermeldungen. Zur Kirchenreinigung im Advent 2016 waren wohl nur 1 oder 2 Gemeindemitglieder erschienen. Mich machte es sehr betroffen.

Weil ich mit der Juju 2x im Jahr Kirche putze, beteiligte ich mich nie an den großen Putztagen. Dieses Halbjahr war ich nicht da, und Connie putzte allein mit den Jujus.
Dass neben unseren Gemeindereferentinnen nur 5 (ich eingeschlossen) zur Verfügung standen, war hart.

Es gab immer mal wieder Diskussionen, eine Firma für diese Arbeiten mit einzubeziehen. Alles in Geld zu wiegen und abzugeben bzw. dem der wenig hat, die Möglichkeit zu geben, sich auf diese Weise mit einzubringen …
waren gute Gründe, dies nicht zu tun.

Es gibt viele stille Dienste in der Gemeinde und ich danke allen, die im Verborgenen tun.
Ein Sattelschlepper mit einem riesengroßen Weihnachtsbaum kam vorgefahren und es faszinierte mich, wie eingespielt die Männer den Kollos zu Stehen brachten.
Da werden Lampen gewechselt, Staubsauger repariert, Wäsche gewaschen, gelegt …

Und es wäre wirklich ein Traum, wenn es auf MEHR Hände verteilt würde. Denn dann kann jeder auch auf seine Grenzen achten und hat nicht Rückenschmerzen sondern Freude nach solch einem Dienst.
Ein neues Putzsystem soll ausprobiert werden, ich hoffe es spricht mehr Menschen an.

Nach dem Juju-Putzen gibt es Pizza zum Abendbrot. Auch so etwas wäre möglich, wenn mehr Leute kommen würden.

Uta Graba