Wo gelebter Glaube die Grenzen überwindet

„Wo gelebter Glaube die Grenzen überwindet, entsteht Hoffnung und Heilung“
Stricken und Häkeln für das Caritas Baby Hospital in Bethlehem
„Ausgerechnet in Bethlehem, dem Geburtsort Jesu, ist der Konflikt zwischen Juden, Moslems und Christen allgegenwärtig. Nirgendwo sonst wird die Teilung des Heiligen Landes durch Mauern und Grenzposten deutlicher“, schreibt die „Für Sie“ in einem Artikel vom 02/2017.

Doch das Caritas Baby Hospital in Bethlehem macht zwischen Glauben, Nationalität und sozialer Herkunft keinen Unterschied. An diesem Ort der Hoffnung ist nur eins wichtig: das Wohl der kleinen Patienten. Das Hospital ist ein neutraler Ort.
Bezahlen müssen die Eltern für die Behandlungen nicht. Es gibt aber jeder soviel er kann. Hoffnung und Kraft bekommen die kleinen Patienten auch durch die Gruppe „Band of Smile“, das sind acht Klinikclowns, die in ihrer Freizeit Kinder und Eltern aufmuntern. Vier Sozialarbeiter unterstützen die Eltern bei wichtigen Lebensfragen wie Hygiene, Ernährung und geben psychologische Hilfestellung. Die Behandlungstische z.B. sind Spezialanfertigungen, um den Kindern die Angst vor den notwendigen Untersuchungen zu nehmen, siehe hierzu die Bilder. (Quelle: ebenda)
Ich bin oft in Israel und habe Kontakt zum Hospital aufgenommen, um zu erfahren, wie ich zusammen mit anderen Dresdener Strickfrauen zielgerichtet helfen kann. Herausgekommen ist, dass im Labor, wo die kleinen Patienten untersucht werden, dringend Püppchen und Greiflinge benötigt werden, um die Patienten vom eigentlichen Geschehen abzulenken und ihnen die Angst zu nehmen.

Seit Januar 2017 stricken und häkeln wir Seniorinnen unserer Pfarrgemeinde mit anderen Strickerinnen kleine und größere Püppchen, Babygreiflinge, Schmusetücher und auch Babydecken für das Caritas Baby Hospital in Betlehem.
Bisher wurden 4 große Pakete mit insgesamt 12,9 kg auf den Weg nach Bethlehem gebracht. Das Porto betrug 127,92 €.
Wer nicht häkeln oder stricken kann, aber uns unterstützen möchte, kann sich gern am umfangreichen Porto beteiligen oder mit Wollspenden helfen; gern auch kleine Knäuel und Unvollendetes. Dafür sind wir auch sehr dankbar. Ansprechpartner für diese Belange sind Frau Strobach 0351/ 8903601 und Frau Geyer 0172/100 23 10.

Anbei die Mail von der Managerin des Hospitals auf unser 4. Paket :

Betreff: RE: Paket unterwegs
Von: Livia Leykauf
An: geyer.karin@arcor.de
Liebe Frau Geyer,
Liebe Strickgruppe,
liebe Handarbeiterinnen der Franziskus Xaverius Gemeinde und der Volkssolidarität.
Heute kam Ihr großes Paket mit all den süssen Püppchen und Figuren. Umgehend habe ich unseren Laborleiter angerufen und ihm gesagt, es sei eine neue Ladung gekommen – er war sehr froh.
Jetzt haben wir einen guten Vorrat und ich kann Ihnen versichern, es werden viele Tränchen dank Ihnen und Ihrer Arbeit getrocknet.
Sehr herzliche Grüsse aus Bethlehem, Danke für Ihren Eifer und Ihre schöne Arbeit! Bitte grüssen Sie alle Mithäklerinnen / Mitstrickerinnen herzlich.
Danke, shukran
Livia Leykauf

„Wo gelebter Glaube die Grenzen überwindet, entsteht Hoffnung und Heilung“

Karin Geyer