Kategorie: Musik

Musikalische Vesper Buß- und Bettag – 17 Uhr

eine stille musik

Am 22.11.2017 erklingt in der St. Martin-Kirche auf der Stauffenbergallee selten hörbare Musik.
Alle Chöre unserer Verantwortungsgemeinschaft singen gemeinsam mit professionellen Solisten und Musikern:
die Kantate von J.S. Bach: „Gottes Zeit ist die allerbeste“ (Actus tragicus)
und von G.Ph. Telemann: „Sey getreu biß in den Todt“ und „Schaffe in mir Gott ein reines Hertz“
Die Musikalische Leitung hat Jochen Schubert.

Passend zum Charakter des Tages wird es in Form einer Andacht ohne Applaus gehalten.
Für die weitere Durchführung solcher Vespern gibt es am Ausgang eine Kollekte.
Für dieses Jahr ist es die letzte geistliche Musik der Reihe Misik in St. Martin.

Rückblick:
Frohlockt dem Herrn … in hellem Chore

Geistliche Chor- und Instrumentalmusik für Chöre, Laute, Violone und Truhenorgel

Werke von Philibert Jambe de Fer, Giovanni Pierluigi da Palestrina,
Ludovico Grossi da Viadana , Heinrich Schütz u.a.

Die Chöre der Gemeinden St. Hubertus, St. Franziskus Xaverius und St. Josef aus Dresden sangen in der Schlosskapelle die letzte Vesper in diesem Jahr. In so einem schönem Raum und in so großer Besetzung – war es für uns Sänger ein Vergnügen zu singen.
Das geistliche Wort sprach Christoph Nitsche.
 

Heiko Schmiedel – Laute, Beate Ullrich – Violone,
Marco Gulde – Truhenorgel und Leitung

Juju- und Jugendaufnahme am 24.09.17

Das Evangelium vom Gutsbesitzer, der unabhängig von der geleisteten Arbeit allen einen Denar (Tageslohn für einen ganzen Tag) gibt, ist den vielen neuen Jujus und Jugendlichen mit auf den Weg gegeben. Kaplan Florian Mroß begrüßte alle auf besondere Weise.
Jeweils freitags treffen sich die Junge Jugend (5. – 8. Klasse) ab 17 Uhr und die Jugend etwas später, um gemeinsam ihren Glauben zu leben und zu festigen, ganz egal an welcher Art Schule sie lernen und ohne sich gegenseitig zu bewerten.

Wir spielen, lachen, diskutieren und beten miteinander.
Gemeinschaft lebt von der Verschiedenheit und kann zur Kraftquelle werden. Wir verstehen uns als Teil unserer großen Gemeinde.

Die Ju-Band sorgte für frischen musikalischen Wind und erntete großen Applaus.
Danke für euren Einsatz, besonderer Dank an Bettina Preussker!

Am Ende der Jugendwoche waren alle nach dem Gottesdienst zu einem leckeren Holundersaft eingeladen.

Connie und Uta

Ausbau und Restaurierung der Orgel

Von Herbst 2003 bis Frühjahr 2004 war die Orgelempore hinter Planen versteckt und eingerüstet. Die Dresdner Orgelbaufirma Jehmlich, die sanierte die Orgel in der St. Martinskirche.
Viele Details der Orgel geben noch heute Zeugnis von der liebevollen Arbeit der Orgelbauer der Fa. Jehmlich. Hier ein paar Beispiele aus der Nähe betrachtet:
Das Schnitzwerk an der Spitze über den großen Orgelpfeifen oder der mit Blattwerkschnitzereien verzierte Abschluß eines Gehäuseteiles. Auch den dicken Schmutzschichten gelingt es nicht, die einstige Schönheit zu verbergen. Die Umrahmung der Orgelpfeifen ist nicht minder kunstvoll gestaltet und man kann sich schon vorstellen, welch Hochgefühl es für einen Organisten gewesen sein muß, auf dieser Orgel zu spielen. Leider konnte man davon lange Zeit nur im Präteritum schreiben, denn über allem lag bis vor kurzem der Staub von mehreren Jahrzehnten. Dies ist nicht nur symbolisch gemeint, denn die hin und wieder bei einem Kirchenputz erfolgende Entstaubung erreichte nicht die schwindelnden Höhen aller Schmuckelemente. Auch hilft Säubern alleine nicht unbedingt gegen Verfall, und so sind leider einige der kleinen Kunstwerke nicht nur verstaubt, sondern auch etwas kaputt gegangen.

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Das Pfeifenwerk steht auf pneumatisch angesteuerten Kegelladen. Das Pneuma kommt also von unten in die Labialpfeife und weil immer mehr davon hineingepresst wird, versucht es, aus dem engen unteren Teil der Pfeife zu entkommen, und zwängt sich zu diesem Zweck durch einen engen Spalt, der Kernspalte heißt und von außen auch gesehen werden kann. Der eine Teil des Pneumas ist wieder draußen, während der andere im Inneren der Pfeife periodische Luftwirbel verursacht und die dort stehende Luftsäule anregt. Je nachdem, wie lang dann die Pfeife ist, hat jede Luftsäule eine andere Resonanzfrequenz. Erhörbar für den Laien ist dies nur an den unterschiedlichen Tonhöhen.
Damit man zum Zwecke der Erzeugung eines Luftstromes nicht die ganze Zeit mit den Füßen treten oder eine andere Person zu körperlichen Höchstleistungen antreiben muss, wurden 1904 in unsere schöne Orgel Wassermotoren mit 1,2 PS eingebaut. Irgendwann so gegen 1917 beschlagnahmte man die Zinn-Prospektpfeifen, woraufhin diese dann später nach einem Angebot vom 15. Mai 1919 für 2.250,10 Mark durch Zink-Pfeifen ersetzt werden mussten. Die Luftstromerzeugung mittels Wassermotoren unterlag später auch dem Wandel der Zeit; die Wassermotoren wurden 1937 gegen elektrische Gebläsemotoren ausgetauscht.
Nachdem 1954 die gesamte Orgel nochmals gründlich überarbeitet worden war, hörte man vom Ausbau des Schwesterinstruments im benachbarten evangelischen Teil der Garnisonkirche, der im Jahr 1969 stattfand. Letztmalig erklang unsere Orgel im Jahr 1980, bevor anschließend die Balganlage entfernt wurde. Das als romantische Orgel errichtete Instrument versank verstimmt in Schweigen.
Wegen Geldmangels in jenen Jahren blieb sie ansonsten im Originalzustand erhalten und gilt als wichtiges Zeitdokument des spätromantischen Orgelbaus. Aus dem Schlafe wachgeküsst wurde das Instrument nun vom Förderverein St. Martin (ehemalige Garnisonkirche) e.V.. Mit der Restaurierung und Rekonstruktion wurde die Firma Jehmlich Orgelbau Dresden GmbH betraut.
Damit die Orgel jedoch nicht nur einen reinen Klang erhielt, sondern auch wieder zu einem audio-visuell-erlebbaren Ereignis wurde, sind auch schon einige Gebäudeteile um die Orgel herum renoviert worden.
Der Förderverein Simultankirche St. Martin (ehemalige Garnisonkirche) e.V. organisierte mit Spendengelder diese teilweisige Renovierung in Höhe von ca. 6.000 € (und den Kosten des Gerüstes).

Meditatives Tanzen zum Weihnachtsoratorium

20 Frauen und Männer haben tanzend das Weihnachtsmysterium nach der Musik des Weihnachtsoratoriums von Johann-Sebastian Bach erspürt. Elisabeth führte uns in die Tänze, die Vilma Vesseur zu Arien und Chorälen choreographierte. Es sind schlichte sowie schwungvolle Kreistänze, die uns mitgenommen haben auf dem Weg zur Krippe.
Es war eine ganz besondere Erfahrung.
Uta Graba

Vorankündigung:
Meditative Tänze und Rolfing Movement – Samstag, 18.03.2017, 10.00 – 17.00 Uhr

Pfarrhaus St. Franziskus Xaverius, Stauffenbergallee 9h, 01099 Dresden-Neustadt
Leitung: Elisabeth Held und Dr. Michael Kücken (www.rolfing-dresden.de)

Anmeldung bis 10.03.2017 bei Elisabeth Held elisabeth.maria.held@gmail.com
Teilnahmegebühr: 50 €

Bitte bequeme Kleidung, barfuß, Socken oder leichte Schuhe tragen
Bitte etwas für das gemeinsame Mittagessen mitbringen.

Musikalische Vesper mit geistlicher Betrachtung

Das Dresdner Blockflötenconsort mit
Katja Johanning, Gabriele Schubert, Luise Ludewig, Katharina Pitt
gestaltete eine besinnliche Vesper ganz besonderer Art

Zu den wunderbaren und so unterschiedlichen Klängen der verschiedensten Flöten und Komponisten wurden durch Jochen Schubert Texte aus den Psalmen und aus „Der alltägliche Charme des Glaubens“ von Fulbert Steffensky (echter 4. Auflage 2005) gelesen. Da leider die Mikrophonanlage schlecht eingestellt war, wird hier der Text zum Nachlesen angefügt

(Zitat Seite 14):
„Man kann nicht über das Gebet sprechen, ohne von Gott zu reden, zu dem wir beten. Wer ist der Beter? Wer ist dieser Gott? Was ist das Gebet? Ich versuche dies zu sagen mit Hilfe eines Gedichts der chilenischen Dichterin Gabriela Mistral; es ist ein Liebesgedicht mit dem Titel „Scham“ und eines der schönsten Gebete, die ich kenne.
 
Wenn du mich anblickst, werd‘ ich schön,
schön wie das Riedgras unterm Tau.
Wenn ich zum Fluß hinuntersteige,
erkennt das hohe Schilf mein sel’ges Angesicht nicht mehr.
 
Ich schäme mich des tristen Munds,
der Stimme, der zerriss’nen, meiner rauhen Knie.
Jetzt da du mich, heirbeigeeilt, betrachtest,
fand ich mich arm, fühlt‘ mich bloß.
 
Am Wege trafst du keinen Stein,
der nackter wäre in der Morgenröte
als ich, die Frau, auf die du deinen Blick geworfen,
da du sie singen hörtest.
 
Ich werde schweigen. Keiner soll mein Glück
erschaun, der durch das Flachland schreitet,
den Glanz auf meiner plumpen Stirn nicht einer sehen,
das Zittern nicht von meiner Hand …
 
Die Nacht ist da. Aufs Riedgras fällt der Tau.
Senk lange deinen Blick auf mich. Umhüll mich
zärtlich durch dein Wort.
Schon morgen wird, wenn sie zum Fluß hinuntersteigt,
die du geküßt, von Schönheit strahlen.
 
Ich wähle dieses Liebesgedicht zur Erklärung des Beters, des Gebets und des Gottes, zu dem wir beten, weil das Gebet der stärkste Ausdruck der Liebesbeziehung zwischen Gott und Mensch und Mensch und Gott ist und weil alle Gottesliebe ihren Abglanz und ihr Spiel findet in der Liebe der Menschen untereinander.“
 
Eine gute Stunde sich selbst in die Stille und ein Gebet zu versenken.
Um gemeinsam dann zu singen „Erhör, o Gott, mein Flehen …“
Geklatscht wurde nicht, aber die Verbundenheit des gemeinsamen Betens lies uns anders in unseren Alltag zurückkehren.

Bachkantate „Herr denket an uns“ BWV 196

Gemeinsam mit den Chören vom Weißen Hirsch, Pillnitz und instrumentaler Begleitung wurde am 30.10.2016 unter der Leitung von Jochen Schubert die Bachkantate „Herr gedenke mein“ im Gottesdienst aufgeführt. Uns Sängern gehen die Texte und Musik noch immer durch den Kopf. Auch das vereinte Singen in so großer Gemeinschaft hat viel Freude gemacht.

Am 05.11.2016 um 18 Uhr wurde diese Kantate in St. Hubertus wiederholt.

Chor-Wochenende in Naundorf 2016

Rückblick auf das Chor-Wochenende im Oktober 2016

Gemeinsam mit den Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores
von Hubertus traf sich unser Chor unter Jochens Leitung zu einem Chorwochenende in Naundorf.
Wir probten Stücke, die wir gemeinsam aufführen werden (eine Bachkantate, die am 30.10.
in St. Martin und am 5.11. in St. Hubertus im Gottesdienst erklingen wird), aber auch Stücke
für die kommende Advents- und Weihnachtszeit, die jeder Chor in seiner Gemeinde singen wird.
Neben den vielen Proben stehen natürlich auch das gesellige Beisammensein und der Austausch
im Vordergrund. Das Chorwochenende 2016 war wieder eine runde Sache, wenn im kommenden Jahr auch neue Gesichter Lust haben,
melde sich zeitnah bei Sabine Friedrich (Friedrich@abx-cro.com).

Liebe Grüße Martin

musica briosa – Komm in mein Herzenshaus

Sonntag 25.09.2016 17.00 Uhr – Geistliche Sonntagsmusik

Katharina Scheliga – Sopran
Uta Büchner – Barockchello
Dietlinde Baumgarten – Orgel

Programm:
Georg Philipp Telemann – Das Glück (Moralische Kantaten 1735)

Johann Sebastian Bach – Höchster, mache deine Güte (Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen“)

Joseph Marie Clément dall‘ Abaco – Capricen für Violoncello Solo Nr 9 (C-Dur)

Carl Philipp Emanuel Bach – Gellert Oden – Lied am Geburtstage
– Die Ehre Gottes aus der Natur – Das Glück des guten Gewissens

Solo Orgel

Georg Phillipp Telemann – Die Falschheit

Johann Sebastian Bach – Komm in mein Herzenshaus – Kantate „Ein feste Burg ist unser Gott“

Kantoren

Verantwortung:   Bettina Preusker ( Kontakt: b.preusker@o2mail.de )

Link zum aktuellen Kantorenplan

Mit unserer sängerischen Begabung übernehmen wir in den Gottesdiensten die Aufgaben des Vorsängers bzw. der Vorsängerin in unseren Gemeinden.
Zu den großen Festtagen teilen wir uns gemeinsam in die umfangreichen Aufgaben des Vorsängers. Ansonsten übernimmt jeweils ein Kantor/ eine Kantorin den Dienst für einen gesamten Gottesdienst jeweils nach einem vorab fest gelegten Kantorenplan. Wer Lust hat und sich zutraut, diesen Dienst ebenfalls zu übernehmen, der setze sich mit uns in Verbindung. Wir geben unsere Erfahrungen gern weiter.
Allgemeiner Treff: ca. 2 x jährlich im Frühjahr und Herbst integriert im Arbeitskreis Kirchenmusik

Nächstes Treffen: Montag, 05.03.2018 um 20:00 Uhr im Pfarrhaus Stauffenbergallee