Kategorie: Juju

Ist Gott auch außerhalb der Kirche?

Am 29.09.17 traf sich die Juju in der Bunten Kirche Neustadt auf dem Bischofsweg 56. Antonia Kirtzel stellte das neue Projekt unserer VG vor und fragte, ob Gott auch außerhalb der Kirche zu finden sei. „In der Schule lässt mich Gott oft allein, sonst würde ich bessere Arbeiten schreiben“, war eine Antwort. Unseren christlichen Glauben im Alltag zu leben ist weit mehr, als sonntags in die Kirche zu gehen.
„Alltagstauglich – inspirierend – authentisch GLAUBEN“ steht auf der Startseite der Bunten Kirche. Ja wie geht das?
Wir machten uns auf den Weg mit schönen Spielzeugen, einem Schild und Zetteln, auf denen gefragt war, wofür wir DANKE sagen. Mit so tollem Spielzeug brauchten wir gar nicht groß zu fragen, andere Kinder auf dem Spielplatz im Alaunpark kamen zu uns, wir spielten miteinander. Teilten die Freude daran, unser Abendbrot, unsere Zeit.
Wir überlegten, wofür wir anlässlich des Erntedankfestes selbst danken können, schrieben Zettel und hängten diese auf eine Leine zwischen 2 Bäumen. Jemand der übt danke zu sagen, kommt Gott schon näher.
Wir werden dies wiederholen und machen allen Mut, auf andere Menschen zuzugehen. Uns nicht hinter Smartphone, Computerspiel … zu vergraben, dann können wir Gott auch begegnen.

Antonia Kirtzel, Uta Graba

Juju- und Jugendaufnahme am 24.09.17

Das Evangelium vom Gutsbesitzer, der unabhängig von der geleisteten Arbeit allen einen Denar (Tageslohn für einen ganzen Tag) gibt, ist den vielen neuen Jujus und Jugendlichen mit auf den Weg gegeben. Kaplan Florian Mroß begrüßte alle auf besondere Weise.
Jeweils freitags treffen sich die Junge Jugend (5. – 8. Klasse) ab 17 Uhr und die Jugend etwas später, um gemeinsam ihren Glauben zu leben und zu festigen, ganz egal an welcher Art Schule sie lernen und ohne sich gegenseitig zu bewerten.

Wir spielen, lachen, diskutieren und beten miteinander.
Gemeinschaft lebt von der Verschiedenheit und kann zur Kraftquelle werden. Wir verstehen uns als Teil unserer großen Gemeinde.

Die Ju-Band sorgte für frischen musikalischen Wind und erntete großen Applaus.
Danke für euren Einsatz, besonderer Dank an Bettina Preussker!

Am Ende der Jugendwoche waren alle nach dem Gottesdienst zu einem leckeren Holundersaft eingeladen.

Connie und Uta

Juju-Start fröhlich, bunt und nass

Am 18.8. lernten wir mit tollen Spielen unsere neuen 5.-Klässler kennen. In Klotzsche bei Familie Kutzner wurde am 25.8. alles getoppt. 27 Jujus genossen das Gartenparadies, spielten Tischtennis, Fußball und badeten. DANKE Gerda!
Kommende Woche erwartet euch ein Wasser-Projekt bei schönem Wetter. Bei Regen wird mit dem Film getauscht.
Die Aufnahme im Gottesdienst musste auf den 24.9. verschoben werden.
Bitte haltet euch den Sonntag 10.45 Uhr frei!

Uta, Connie und Antonia Kirtzel (die neue Gemeindereferentin)

RKW 2017

„Miteinander zuum Geschenk werden“

Wenn die letzte Sommerferienwoche naht werden in Klotzsche, in der Neustadt und darüber hinaus Koffer gepackt. 84 Kinder, 7 jugendliche Helfer, 19 Gruppenleiter und Betreuerinnen, das vierköpfige Küchenteam, jede Menge Material und Lebensmittel erreichten so Anfang August das Kloster Wechselburg. Eine Woche lang wird zusammen gelebt, gelernt, gebetet, gesungen, gespielt, gebastelt. Erstmals kocht das Küchenteam alle Mahlzeiten selbst. Es ist außerdem spezialisiert auf Wespenstiche und Heimwehpillen. Gedränge bei der Tauferinnerungsfeier: Aus dem über 1000 Jahre alten Taufstein werden die Weihwasserflaschen befüllt. Beeindruckende Stille und großer Klang beim Taizéabend in der Basilika. Urknall spielen, Murmelversteck filzen, Gebetshocker zimmern und alle Kraft einsetzen beim Paddeln auf der Mulde. Und glücklicherweise ist die Wanderung lange genug um die Funktionsweise der Gleisschotterbettungsreinigungsmaschine zu verstehen. RKW!

Text: Rebekka Chiara Hengge
Fotos: Leonard Henze

LINK ZUM BEITRAG RKW 2016

Besuch Nordfriedhof

Am 2.Juni 2017 besuchte die Juju den Nordfriedhof (ehemaliger Militärfriedhof) und pflegte das Grab des Militärseelsorger, Jakob Rentsch.

Unsere Kirche war als Garnisionkirche errichtet, ein Militärobjekt mit Schießständen auf den Turm. Von hier wurden unzählige Soldaten in den Krieg geschickt. Mit dem Kästnergedicht, was auch in der Festrede zum 100sten Kirchweihfest von MS Eberhard Prause zitiert wurde, bedenken wir die Vergangenheit unserer Kirche. Erst durch die Zerstörung der St.- Franziskus-Xaverius-Kirche an der Hauptstraße, wurde sie als Gemeindekirche genutzt.
 
Stimmen aus dem Massengrab
 
Da liegen wir und gingen längst in Stücken.
Ihr kommt vorbei und denkt: sie schlafen fest.
Wir aber liegen schlaflos auf den Rücken,
weil uns die Angst um Euch nicht schlafen lässt.
 
Wir haben Dreck im Mund. Wir müssen schweigen.
Und möchten schreien, bis das Grab zerbricht!
Und möchten schreiend aus den Gräbern steigen!
Wir haben Dreck im Mund. Ihr hört uns nicht.
 
Ihr hört nur auf das Plaudern der Pastoren,
wenn sie mit ihrem Chef vertraulich tun.
Ihr lieber Gott hat einen Krieg verloren
Und lässt Euch sagen: Lasst die Toten ruhn!
 
Ihr dürft die Angestellten Gottes loben.
Sie sprachen schön am Massengrab von Pflicht.
Wir lagen unten, und sie standen oben.
„Das Leben ist der Güter höchstes nicht.“
 
Da liegen wir, den toten Mund voll Dreck.
Und es kam anders, als wir sterbend dachten.
Wir starben. Doch wir starben ohne Zweck.
Ihr lasst Euch morgen, wie wir gestern, schlachten.
 
Vier Jahre Mord, und dann ein schön Geläute!
Ihr geht vorbei und denkt: sie schlafen fest.
Vier Jahre Mord, und ein paar Kränze heute!
Verlasst Euch nie auf Gott und seine Leute!
Verdammt, wenn Ihr das je vergesst!
 
Erich Kästner
 
Am Mahnmahl zu den Gefallenen des 1. Weltkrieges vertrieben uns die Ameisen.
Am Grab von Hans Oster gedachten wir der mutigen Widerständler.

In der Sächsischen Schweiz

Zum 4. Mal waren wir mit der Juju Boofen – dieses Mal in Rathen.
Auch wenn die Sonne erst spät den Nebel verdrängte, wir am Abend auf dem Gamrig keine gute Sicht hatten, werden alle diese Zeit in bester Erinnerung behalten. Mich hat am meisten beeindruckt, dass auch alle miteinander gespielt und sich so gut verstanden haben.
Wenn die Jungs mich nach Teelichtern fragen und Spaß haben sie in der Höhle zu verteilen, freue ich mich, dass es wohl gute alte Erinnerung gibt.
Es ist wirklich besonders mit Vögelgezwitscher und Kerzenschein einzuschlafen.

Wenn von euch Jujus jemand etwas Eigenes schreiben will, schickt es per Email, ich würde es gern gegen meinen Text tauschen.

Uta

Kinderkreuzweg Karfreitag

In der Fastenzeit bereiten sich Christen freitags mit Kreuzweg-Andachten auf Ostern vor. Am Karfreitag gehen die Kinder den Kreuzweg.

Jesus hatte mit seinen Jüngern das Abendmahl gehalten. Er betete am Ölberg in großer Traurigkeit und entsetzlicher Angst. Er spricht: „Gott Vater gib, dass ich nicht so viel leiden muss. Doch nicht was ich will, soll geschehen, sondern, was du willst.“

Uta Graba

Gestaltung Holzkreuze

Passend zur Fastenzeit hat sich die Junge Jugend mit dem Thema „Kreuz“ befasst. Für die Gestaltung der Kreuze wurden in 3 Gruppen Ideen gesammelt, die mit Farben, Steinen, Kaffeebohnen, Mehl… umgesetzt wurden. So wurde z.B. ein Kreuz mit der Botschaft „Licht und „Schatten“ gestaltet. Derzeit sind die Kreuze in der TS. Martin Kirche zu besichtigen. Sie werden später einen Platz im Pfarrhaus finden.
Als DAS Zeichen für die Christenheit hält das Kreuz mehrere Botschaften für uns bereit: Jesus von Nazareth ist bezeugt als der erwartete Messias, als der Sohn Gottes. Er wurde von seinen Gegnern in einem Schauprozess unschuldig verurteilt und am Kreuz hingerichtet. Am 3. Tag – so bezeugen es seine Jünger und Jüngerinnen – ist er auferstanden von den Toten: Ein Glaubensgeheimnis, das unsere menschlichen Vorstellungen überschreitet. Wir glauben, dass er die Not, die Schuld, das Leid der Welt mit hineingenommen hat in sein Erlösungswerk und dass alle Menschen in Gott Heimat und ewiges Leben finden können.

Rebekka-Chiara Hengge

Junge Jugend unterwegs

Neulich (im Mai ’16) schlug das Ultimative Imperium unsere Junge Jugend zurück. Es landete in der unüberwindbaren Schweiz, der Sächsischen Schweiz. Ein mutiger und lustiger Krieger Raffzahn wagte sich als erster in die wilde Natur, dicht gefolgt von DER restlichen Gang. Nach einer Weile des Wanderns kamen wir an eine zugewachsene, von tollwütigen Füchsen belagerte Höhle. Wir rannten davon, Dornen peitschten uns ins Gesicht und ein kleiner Knirps stolperte und fiel auf die Nase. Wir nahmen ihn trotzdem mit, aber er hatte eine Gehirnerschütterung und er redete leider mit verdrehter Satzstellung.

Als wir dann doch noch eine sichere Unterkunft erreichten, baute das Imperium seine Lager auf. Es gab noch viele weitere ultimative Ereignisse, aber die schreiben wir vielleicht wann anders.

Mfg. DIE Gang