Kategorie: Juju

RKW 2018

„Komm, freu dich mit uns!“
Dieser Aufforderung des RKW-Mottos sind 77 Kinder und ein 31 Mann-und-Frau-starkes Team gefolgt. Gemeinsam mit Mara und Franz, die sich im Anspiel täglich mit ihrem GPS-Gerät (sprich: GePeEs-Dschiräd) auf die Suche nach neuen Geo-Caches gemacht haben, entdeckten die Kinder verschiedene Seligpreisungen Jesu. In den Gruppeneinheiten wurde darüber nachgedacht, was diese uns heute eigentlich noch zu sagen haben.
Es wurde viel gespielt, gebastelt (wie kompliziert doch so eine Katze aus Papier sein kann), musiziert, Regie geführt und gebetet – mal mit den Mönchen, mal unter freiem Himmel und mal mit berührenden Taizéklängen.

Beim „Geschländespiel“ mussten sich die Jünger Jesu ganz schön ranhalten, dass sie auch ohne seine Hilfe ein wenig Geld verdienen und am Ende wurde auch noch alles von einem Falschgeld-Skandal überschattet.
Ansonsten gab es nicht soviel Schatten, aber dennoch eroberten wir die Mulde (bei gefühlter Wassertiefe von 10 Zentimetern) und kamen fast alle heil und im Besitz unserer Brille an.

Beim bunten Abschlussabend konnten große Talente entdeckt werden bei Tanz und Theater. Vielleicht gibt es eine Zweitaufführung zum Gemeindefest am 19.8.
Ein besonderes Danke geht an das diesjährige Küchenteam, das einige Male gekonnt improvisieren musste, aber trotzdem alle hungrigen Mäuler gestopft bekam und alle Heimwehtränen trocknen konnte. Umberto sei Dank! 🙂

Fazit: Es gab viel Freude und wir hoffen, dass es auch nächstes Jahr wieder heißt:
Jesus lebt – Halleluja!

öffne deine Hände

lass dich trösten

Hab die richtige Idee

Setz dich ein

Bleib aufmerksam

Kommen Sie zum Gemeindefest am 19.8. um 10 Uhr um mehr zu erfahren! Hier nur wenige Fotos:

Antonia Kirtzel

Danke für so viel Juju

Am Freitag, den 22.6.18, haben wir gemeinsam (die Schüler der 5. bis 8. Klassen von der Neustadt und Klotzsche) unser JuJu-Jahr an der Heilig-Kreuz-Kapelle in Dresden Klotzsche am Lagerfeuer ausklingen lassen. Es waren so viele junge Jugendliche mit ihren Eltern gekommen, um gemeinsam zu spielen, sich auszutauschen und natürlich das leckere, von allen mitgebrachte, Essen zu genießen. Trotz etwas wechselhaften Wetter, war es ein gelungener und entspannter Abend. Auch unser von den HKJuJu’s selbstgebautes Glücksrad kam zum Einsatz und wurde rege genutzt. Danke an alle die etwas mitgebracht haben und an alle die im Anschluss mit aufgeräumt und geputzt haben!
Wir wünschen euch wunderschöne Ferien und freuen uns schon sehr auf das neue gemeinsame JuJu-Jahr und die Kids (der dann 5. Klasse) die neu zu uns kommen werden.
Eure Gruppenleiter der HKJuJu – Jana & Alex und der JuJuFX – Uta & Connie

Verfasser: Alexander Lischka

Ein Tag im Leben von …

Am 4. Mai waren wir von Christian Kabs eingeladen, ihn bei seiner Arbeit im Fanhaus vom Fanprojekt Dresden e. V. zu besuchen.

Im Fanhaus auf der Löbtauer Straße nahmen wir JuJus im stilechten Kino mit roten Kinosesseln Platz und Christian erzählte uns, dass es das Fanprojekt Dresden als sozialpädagogisches Projekt der Kinder- und Jugendhilfe jetzt fast seit 15 Jahren gibt und er mit seinen Kollegen Fans von Dynamo Dresden betreut. Die Betreuung findet sowohl im Fanhaus als auch bei den Fußballspielen statt. Auch bei den Auswärtsspielen fährt immer ein Fanbetreuer mit, der Ansprechpartner für die Fans und auch für Vereine und Polizei ist. Eine sportlich faire, tolerante Fankultur soll vermittelt werden und Auseinandersetzungen vermieden werden. Durch Auswärtsfragebogen haben Fans die Möglichkeit, mitzuteilen, wie sie das Auswärtsspiel erlebt haben und wie sie die Gegebenheiten vor Ort einschätzen.

Im Fanhaus können sich Dynamo-Fans treffen und über die vergangenen und noch anstehenden Fußballpartien austauschen, ihre eigene Fahne gestalten, am Kickertisch oder der Playstation spielen. Sie können im Kino Filme ansehen oder draußen im selbstgebauten kleinen Fußballkäfig kicken, angefeuert von der Mini-Tribüne oder auch Fußball-Billiard spielen oder einfach nur grillen und chillen. Die Betreuer bieten auch bei persönlichen oder schulischen Problemen Beratungen an.

Christian zeigte uns JuJus einen Film über die Herstellung einer Riesenfahne, die fast den gesamten Innenraum des Stadions füllte. Tätowierte Männer nähten an Nähmaschinen riesige Stoffstücke zusammen, die dann einen ganzen LKW füllten und mit Unmengen von Farben beschriftet wurden. Eine super Fanaktion, die mehrere Jahre dauerte. Sehr beeindruckend! Auch die Choreographien vor dem Fußballspiel, die von Fans wochenlang vorbereitet werden und dann in drei Minuten vorbei sind, zeigen eine kreative Seite, die ich Fußballfans so gar nicht zutraut hätte.

Nachdem wir das Haus erkundet hatten gingen wir auf das Außengelände und konnten dort selbst aktiv werden und den kleinen Fußballplatz und das Fußball-Billard ausprobieren. Dies war ein toller Besuch mit spannenden Einblicken in die Welt des Fußballs. Vielen Dank dafür!

Connie Borchard-Eggers

Kindertagsfest der HKJuJu ins Wasser gefallen

Nicht immer gehen unsere Pläne auf!“ Das haben die 18 Kinder der Stadtteilgruppe HKJuJu in Klotzsche am 1. Juni ganz hautnah erfahren. Die katholische Junge Jugendgruppe wollte für die Kinder in einem Klotzscher Wohngebiet ein Kindertagsfest ausrichten. Dafür hatten sie mit viel Elan ein Glücksrad gebaut, Kuchen gebacken, Preise besorgt und waren alle pünktlich als Helfergruppe erschienen. Sogar in einheitlichem T-Shirts und mit Erkennungslogo für diesen Tag. Besonders spannend war die gemeinsame Planung mit dem Christlichen Jugenddorfdienst (CJD), der schon viel Erfahrung mit der mobilen Kinder- und Jugendarbeit im Stadtteil Klotzsche hat. Es sollte eine erste gemeinsame Aktion und ein Kennenlernen sein.
Doch es kam anders! Punkt 15 Uhr begann es zu tröpfeln und binnen weniger Minuten stand die Gruppe auf dem „Festplatz“ bis zu den Knöcheln im Wasser. Der Regen peitschte wie aus Eimern über das Kuchenbufet. Blitz und Donner mahnten zum sofortigen Abbruch der Aktion. Alles fiel ins Wasser! Das war für alle sehr traurig, doch spätestens nach dem Erreichen der rettenden Kapelle und dem Verspeisen der noch brauchbaren Kuchenstücke, war klar, dass die Aktion nachgeholt wird und der Regen auch was Gutes hat.
Es bleibt also dabei: Wir wagen den Schritt nach draußen!
Danke an alle Beteiligten und Danke, dass es uns so gut geht, dass wir für Andere dasein können!

Mit Jesus wollen wir gehen … den Weg, der Schmerzen

Kinderkreuzweg Karfreitag 10 Uhr: mit dem Liedruf „Mit Jesus wollen wir gehen, hinaus aus der Stadt. Mit Jesus wollen wir gehen, den Weg, der Schmerzen macht.“ ziehen wir durch die Straßen.

An 5 Stationen betrachteten die Kinder Jesu Leiden und brachten dies mit ihrem Leben in Beziehung.
– Wo habe ich andere gehänselt, mich lustig gemacht über … ?
– Obwohl ich es mir schon so oft vorgenommen haben, machen ich manche Fehler immer wieder.
Die von den Kindern auf Zetteln geschriebenen Antworten wurden in eine Schachtel gesteckt und sind im Osterfeuer inzwischen verbrannt.

„Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ sagt Jesus in seiner Todesstunde.
Und wir? Vergebung fällt so schwer. Wenn die Wut in einem kocht. Wenn man den Eindruck hat, benachteiligt zu werden. Vergebung ohne Vorbedingung, einfach so?

An der 5. Station in der Kirche: Jesus stirbt am Kreuz
Mit einer Blume, die wir an seinem Kreuz ablegen und einer Kniebeuge geben wir ihm die Ehre und nehmen Anteil.

Danke den Sprechern und Unterstützern aus der Juju und den Kindern, die das Kreuz getragen haben.
Uta Graba

Ein Tag im Leben von …

Am 9. März 2018 besichtigte die Juju das Bülow-Palais und kochte in der Bülow-Residenz ein leckeres Abendbrot, was wir uns gemeinsam schmecken liesen.
Benjamins Vater, Ralf Kutzner, wollte nicht nur aus seinem Berufsalltag erzählen, sondern lud uns gleich in das Hotel ein. Wir teilten uns in 2 Gruppen.
Die eine Gruppe begann in der Küche unter Anleitung von Monika mit Gurke schälen und schneiden, Schnitzel klopfen und Eier schlagen die andere wurden von Barbara und Jakob durch die feinen Räume des Bülow-Palais geführt. Dann wurde getauscht, die Schnitzel paniert, gebraten, der Salat gewürzt.

Nach dem Essen stellte Ralf Kutzner sein Team näher vor: Monika, sie lernt im 3. Lehrjahr, nimmt schon an Koch-Wettbewerben teil.
Ausbildungsmöglichkeiten gibt es verschiedene, klassische Lehren oder auch im dualen System berufsbegleitend. Die beiden Praktikanten durchlaufen alle Bereiche des Hauses und bis zu einem Studium ist alles möglich.
Wofür begeistert ihr euch denn? – waren wir dann gefragt. Die Bilder erzählen, dass die Begeisterung der Mitarbeiter angesteckt hat, mag uns der Bülow-Bär daran erinnern.
Danke Dir Ralf, es war ein wertvoller Abend.

Fasching

1.
Sonne, Mond und Sterne,
das alles schenkst du gerne.
Wir danken und wir bitten dich:
Vergiss uns kleine Menschen nicht.

2.
Wir starten heut mit lautem Knall.
Als Astronauten kreisen wir im All.
Wir fliegen, feiern, singen.
Lass unsre Freude laut erklingen.

3.
Wir denken auch an Leute,
die Sorgen haben heute.
Gott, lass sie nicht allein.
Sie sollen wieder fröhlich sein.

4.
Alle Menschen, groß und klein,
sie sollen heute glücklich sein,
weil du sie führst und leitest
und ihre Herzen weitest.

5.
So danken wir dem Schöpfer,
denn er ist unser Töpfer.
Er formt uns und sagt heiter:
„Ich mach mit euch so weiter!“

Der Kinderfasching startete direkt nach dem Gottesdienst. Zur Stärkung gab es erst einmal eine leckere Weltraumrakete zum Essen und danach haben wir uns mit Liedern einander vorgestellt und die Maus auf Weltraumreise kennengelernt.
So eingestimmt ging es mit lautem Countdown und dem Faschingsraketenruf “ Knall, knall, knall, wir fliegen jetzt ins All“ auf eigene Weltraumreise und wir besuchten als Raumschiffe die Planeten unseres Planetensystems. Dort gab es ungewöhnliche Begrüßungsrituale oder Fortbewegungsarten.
Die 4 Gruppen der Faschingskinder wurden von fleißigen Helfern der Jungen Jugend unterstützt. Nun galt es verschiedene Aufgaben auf der Reise als Astro-/Kosmonaut durch das Weltall zu meistern. Ein Gruppenaußerirdischer wurde gemalt und gebastelt und ein kreativer Name gefunden. Aufgefädelte Raketen mussten durch Pustekraft vorwärts bewegt werden, was sich als gar nicht so einfach herausstellte. Saturnringe wurden geworfen und „schwerelose“ Astronautennahrung wie Space-Brezeln, Alienringe, Weltraumbrot und Marsspaghetti musste, ohne die Hände zu benutzen, gegessen werden. Alien-Ufos wurden um die Wette aufgewickelt und die umweltbewussten Raumfahrer haben jede Menge Weltraummüll fleißig mit Zangen aufgesammelt. Anschließend gab es noch ein extra Astronauten-Fitness-Training bei dem jeweils zwei Astronauten unter schwersten Bedingungen (die Beine waren zusammengeknotet) einen Parcours absolvieren mussten.

Nach all diesen anstrengenden und aufregenden Erlebnissen war es Zeit für das Weltraum-Büffet, das von den Eltern der Faschingskinder so herrlich mit den leckersten Sachen bestückt war. Nach dem Essen gab es die Siegerehrung und danach noch fröhliches Zeitungs-und Luftballon-Tanzen.

Vielen Dank an alle Helfer, seien es die Gruppenhelfer, die lieben Küchenfeen, der Musik- und Fotomann, die Eltern mit den Buffetbeiträgen und alle Nichtgenannten. Es war ein toller Fasching, der uns allen sehr viel Spaß gemacht hat!

Euer Faschingsteam Connie, Claudia, Christina

Während die Kinder in FX feiern, mussten Erwachsene zu den Nachbarn gehen, wo es in der Hölle (in Pieschen) bzw. in Venedig (am Hirsch) heiß her ging.

JuJu bekommt Zuwachs

Nachdem wir 2 Jujustunden gemeinsam mit Herrn Alexander Lischka und seinem Sohn erlebt haben, wird eine weitere Juju-Gruppe in Klotzsche unter seiner Leitung gebildet. Die Schüler des 5.- 8. Schuljahrs treffen sich freitags 16 – 18 Uhr und laden auch evangelische und nicht getaufte Schüler der nördlichen Stadtteile ein. Monatlich werden wir uns als große Gemeinschaft erfahren und gemeinsam etwas veranstalten.
Am Freitag, 2. März 2018 16-18 Uhr laden wir Euch und eure Eltern zu einem Infonachmittag und ersten Kennenlernen in die Heilig-Kreuz-Kapelle ein.
(dann während der Schulzeit freitags 16-18 Uhr)
Kontakt: Alexander Lischka alexlischka-hkjuju@posteo.de

Am 2.2. feierten wir die Darstellung des Herrn im Tempel. Was bedeutet dieses Fest, wo wir die Kerzen für ein ganzes Jahr weihen? Wer war Blasius? Damit beschäftigten sich die Jujus und feierten dann mit allen dieses Fest.
„Ihr soll keine Dunkeltapse sein, ihr seid gesegnet und sollt leuchten und selbst zum Segen für andere werden.“ wurden wir aufgefordert.
Nach intensiver Vorbereitung mit unserem Pfarrer durften 3 Jujus zusammen mit ihm den Segen austeilen.

P.S. Zitat von einem Juju: „unser neuer Pfarrer ist einfach cool“

Sternsingen 2018

Wir bringen Weihnachtsbotschaft und Segen in die Häuser und sammeln für indische Kinder, gegen Kinderarbeit.
Auch 2 ökumenische Sternsingergruppen mit der Gemeindepädagigin von Martin Luther waren unterwegs. Die Kinder hatten ganz schnell Feuer gefangen und sangen sich in die Herzen der Neustädter! Wir haben auf dem Markt gesungen, auf der Straße und in einer Passage. Die evangelischen Kinder wollen nächstes Jahr unbedingt
wieder mitmachen. Schön war es, das Interesse und Freude der Leute auf der Straße zu sehen! Wir segneten die Müllmänner am Albertplatz und winkten den Autos zu, deren Insassen fröhlich zurück winkten und hupten! Fotos und Text von Elisabeth Held

Sternsingen in Klotzsche unter Leitung von Brigitte Buda

Hier die ersten Bilder von 2018, Die Jujus sangen im Quartier Hans-Oster-Str.:

Kneipentour der Jugend aus der Neustadt lässt „Kirche“ an Orten (Kneipen) aufleuchten, mit denen keiner rechnet. Inside und Outside. Kirche der Zukunft oder Gegenwart !? Fotos und Text von Franz-Josef Herzog (Jugendmitarbeiter)

Rückblick 2017

Großer Beteiligung erfreute sich das Sternsingen 2017. Es liefen insgesamt 25 Gruppen, verteilt auf 3 Tage. Besucht wurden Menschen in Weixdorf, Hellerau, Klotzsche, der Neustadt und an anderen Orten.
Darunter waren auch der Ministerpräsident und die verdutzten Gäste in den Restaurants und Kneipen der Neustadt.
Die Sternsinger kamen zu Fuß, mit dem Auto, und (einmalig!) mit dem Schlitten.

In den Spendenbüchsen fanden sich 2 Liedzettel, 1 Stück Alufolie, 1,5 Steinchen und 4.869,11 €.
Das Geld wird in den nächsten Tagen dem Kindermissionswerk übergeben.
Es kommt 1551 Projekten in 108 Ländern zu Gute. Dieses Jahr besonders den Menschen in der Turkana, einer dürregezeichneten Region Kenias.