Kategorie: Erwachsenenseelsorge

Alpha-Wochenende: Heiliger Geist und Heide

Der Alphakurs für Gott- und Sinnsucher in unserer neu zu gründenden Pfarrei neigt sich dem Ende zu.
Ein Höhepunkt war jetzt noch das gemeinsame Wochenende.
In den Räumen von St. Hubertus haben wir uns intensiv mit dem Heiligen Geist beschäftigt.
Aufgelockert wurde das ganze durch Pizza, Fassbrause und einen schönen Spaziergang in der Heide.

Aller Wahrscheinlichkeit nach startet der nächste Kurs nach Ostern 2019.

Gedenk- und Trostfeier im Haus der Stille

Pfarrerin Marion Mißbach und die ehrenamtlichen Malteser Trauerbegleiterinnen laden Sie herzlich ein zu den Gedenk- und Trostfeiern:
am Donnerstag, 17. Mai 2018 um 18.30 Uhr „Ich hab geträumt von dir .. „
und
am Donnerstag, 1. November 2018 um 18.30 Uhr „Zurück bleibt Dankbarkeit“

in das „Haus der Stille“ im Städtischen Klinikum Dresden Friedrichstadt.

Die Gedenkfeiern sind eine Möglichkeit für Trauernde, in einem geschütztem Raum Trost zu finden und ihrer Verstorbenen zu gedenken. Sie verstehen sich als Angebot sowohl für Gläubige wie auch für konfessionslose Menschen. Im Anschluss an die Gedenkfeier besteht die Möglichkeit zum persönlichem Gespräch.

Sylvia Jaster

Hat das Leben mehr zu bieten?

Du spürst, dass es mehr im Leben gibt als essen, schlafen und zur Arbeit gehen?
Du merkst, dass es irgendetwas oder -jemanden gibt, der entdeckt werden will?
Du hast einfach Fragen, bist neugierig was diese Sonderlinge mit dem Kreuz um den Hals vom Leben wollen?

Komm, hier ist Platz für dich und deine Fragen!
Alpha, der Kurs für Sinn- und Gottsucher startet!
Unverbindlich, offen, interessiert an dir! Schau, ob es für dich passen kann!

Schnupperabend:

11. April 19.00 bis 21.30 Uhr Uhr

in der Bunten Kirche Neustadt, Bischofsweg 56

 

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Weitere Termine zum Vormerken:
Jeden Mittwoch 19.00 bis 21.30 Uhr
8. bis 10. Juni Alphawochenende
21. Juni Abschlussfest

Abend der Versöhnung 17.03.18 von 18 bis 21 Uhr

Herzliche Einladung zum „Abend der Versöhnung“ am 17.03.18 in der St. Martins-Kirche in der Neustadt. Hinter diesem Projekt unserer VG “ verbirgt sich ein vielfältiger, geistlicher Abend. Am Beginn wird das Allerheiligste ausgesetzt – Jesus Christus in unserer Mitte. Für ungefähr 2 bis 3 Stunden hat jeder Teilnehmende die Möglichkeit, die Zeit individuell zu nutzen. Er kann sich setzen, umhergehen, beten, der Musik lauschen, geistliche Angebote wahrnehmen, …
Dabei ist wichtig, was der/die Einzelne im Moment braucht. Auch Beginn und Ende dieser Zeit kann jeder für sich selbst bestimmen.

Die geistlichen Angebote, die alle gleichzeitig in Bereichen des Kirchenraumes ablaufen, umfassen:

 + Auflegen von Weihrauch    + Ziehen eines Bibelspruches    + Sakrament der Versöhnung (Beichte)    + Krankensalbung    + Gebetsdienst (zusammen mit anderen für die eigenen Anliegen beten) 
Der Klang der Musik und die dezente Ausleuchtung sorgten für die nötige Intimität,
um geschützt mit Gott in Kontakt zu kommen.
Zur 3. Nacht der Barmherzigkeit waren auch alle Erstkommunionkinder und die Jugendlichen, die sich auf die Firmung vorbereiten, geladen. Es war beeindruckend, wie das Kindergewusel, die Musik und der gemeinsame Gesang zu einem Ganzen verschmolzen. Das hatte etwas, dass wir Erwachsenen die Kinder mit unserem Gebet begleiten konnten. Als ich eine Kerze am Altar anzündete, kam ein Junge neben mich, der gerade beim Kaplan war, und legte in die Räucherschale mehr Weihrauch ein. Irre in seine Augen zu sehen und die Flamme und den Weihrauch zu beobachten.
Gebete zur Besinnung, Lieder, Flöten-Improvisationen, Orgelmusik, die Gemeinschaft der anderen …
Nach 22 Uhr kam ich vor der Kirche mit einer Gruppe ins Gespräch: „Wir kommen aus Schirgiswalde und hatten mit Martin Kochalski dies erlebt. Leider war das ohne ihn nicht so gelungen, so machten wir uns auf den Weg nach Dresden.“

Hier Bilder vom 17.12.16 aus der Pieschener Kirche, die Raum für Gebet, Musik und das Sakrament der Versöhnung war:

Ambulanter Hospizdienst der Malteser

Gedenk- und Trostfeier ins Haus der Stille im Krankenhaus DD-Friedrichstadt

Der Mensch, den wir liebten, ist nicht
mehr da, wo er war, wohl aber überall, wo
wir sind und seiner gedenken.
Aurelius Augustinus
„Am Grab: Der Enkel, sehr klein
und gar nicht richtig traurig,
er harkt die Erde über Opa.
Langsam, nicht zu sanft, vor allem gleichmäßig,
so hat es Großvater immer gern.
Wenn er seinen Rücken kratzt.
Und manchmal, mit dem kleinen Finger,
kitzelt der Enkel seinen Opa.
So wie immer.“
Lutz Rathenow

Sylvia Jaster
Koordinatorin Hospizdienst & Besuchsdienst
Telefon: (0351) 4355517
E-Mail: hospiz@malteser-dresden.de

Webseite der Malteser mit den Terminen

Meditatives Tanzen zum Weihnachtsoratorium 15.12.

am Freitag, 15.12.17 von 19.30 bis ca. 21.00 Uhr werde ich für alle zum Mittanzen Tänze zum Weihnachtsoratorium von J.S. Bach anbieten. Es sind ruhige und beschwingte Kreistänze zu diversen Chorälen oder Arien des Weihnachtsoratoriums. Ihr könnt die Einladung gerne weiter geben und noch Menschen mitbringen. Gebt mir bitte kurz Bescheid, ob Ihr (und in welcher Anzahl) teilnehmen werdet. elisabeth.maria.held@gmail.com
Ort: Gemeindesaal St. Franziskus-Xaverius, Stauffenbergallee 9 in 01099 Dresden-Neustadt
Teilnahme ist kostenlos, bitte Extra-Schuhe zum Tanzen mitbringen.
Besten Dank und liebe Grüße von Elisabeth

 

Advent 2016
20 Frauen und Männer haben tanzend das Weihnachtsmysterium nach der Musik des Weihnachtsoratoriums von Johann-Sebastian Bach erspürt. Elisabeth führte uns in die Tänze, die Vilma Vesseur zu Arien und Chorälen choreographierte. Es sind schlichte sowie schwungvolle Kreistänze, die uns mitgenommen haben auf dem Weg zur Krippe.
Es war eine ganz besondere Erfahrung.
Uta Graba

Gefängnisseelsorgerin Angelika Lang

 

Einführung von Frau Angelika Lang in ihren Dienst als Seelsorgerin in der JVA Dresden

 

Mit einem eindrucksvollen Wortgottesdienst wurde am 4.11.17 Frau Angelika Lang als neue katholische Seelsorgerin der Justizvollzugsanstalt Dresden in ihr Amt eingeführt. Innerhalb weniger Monate konnte Frau Lang in ihrer neuen Wahlheimat Dresden ein ungewohntes Interesse am Leben innerhalb der Gefängnismauern wecken und so nahmen an ihrer Einführung neben einer Zahl angemeldeter und von der Anstaltsleitung genehmigter Gefangener auch eine Schar von Gästen teil, die von draußen kam und zu der ich gehörte. Mit uns feierten den Gottesdienst Pfarrer Thaddäus Posielek, Kaplan Florian Mroß, die evangelische Gefängnisseelsorgerin Pastorin Anneliese Zemmrich und Frau Elisabeth Neuhaus, die als Leiterin der Pastoralabteilung des Bischöflichen Ordinariates die Amtseinführung vornahm. Anwesend war auch der neue Anstaltsleiter Herr Jörn Goeckenjan.

Ein besonderer Geist verband und bewegte uns alle in diesen 90 Minuten.

Mit mehrstimmigem Gesang und Instrumentalspiel durften wir als Chor der Pfarrei Christus König Radebeul den Gottesdienst feierlich mitgestalten. Der Funke sprang über, als Jugendliche einer Band der International Christian Fellowship (ICF) gute Texte glaubhaft und mit großer Ausstrahlung interpretierten. Im Vorfeld hatten sie einige Lieder mit einem Chor Gefangener vorbereitet. Die dadurch entstandene, spürbare Vertrautheit der Jugendlichen dies- und jenseits der Mauern bewegte mich. Einer der Gefangenen las: „… so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus … sind wir Glieder, die zueinander gehören …“ (Röm 12,5) Was heißt das in aller Konsequenz, frage ich mich?

Alle Anwesenden schienen tief beeindruckt den Atem anzuhalten, als zwei ehemalige Gefangene mit eindringlichen Worten ihren Ausstieg aus dem kriminellen Milieu und ihr Angenommensein in der Gesellschaft schilderten, die ihnen mit Hilfe eines christlich orientierten Netzwerkes Ehrenamtlicher und Frau Lang möglich wurden.

Den berührenden Höhepunkt dieses Gottesdienstes bildeten für mich die Segensgesten und die persönlich ausgesprochenen Wünsche, unterstützt von unserem stillen Gebet, mit denen Frau Lang durch ihre Mitarbeiter und Wegbegleiter für ihren herausfordernden Dienst in den Gefängnissen von Dresden und Waldheim ausgerüstet wurde.

Ulrike Titze, Radebeul
 

Ehrenamtliche Mitarbeit in der JVA Dresden
Die JVA liegt nicht weit weg von unserer Kirche. Gefangene besuchen – ein Werk der Diakonie.
Wer selbst Gefangene besuchen möchte kann sich direkt an Frau A. Lang wnden: lang@verantwortungsgemeinschaft.church

ehrenamtliche Mitarbeit in der JVA Dresden

Meine Erfahrungen als ehrenamtliche Mitarbeiterin in der JVA Dresden

Seit 4 Jahren besuche ich Ronny 2 x monatlich im Gefängnis. Wie kam ich dazu?
Es war unser damaliger Pfarrer Christoph Behrens, der einem Gefangenen Asyl im Pfarrhaus gewährte, als der nach 7 Jahren Haft seine neue Mietwohnung noch nicht beziehen, ein Pensionszimmer nicht weiter bezahlen konnte und um dieses Asyl bat. Diese bedingungslose Hilfsbereitschaft beeindruckte mich tief. In dieser Zeit habe ich Ronny als liebevollen, hilfsbereiten und offenen Menschen kennengelernt, der sich selbstverständlich in unserer Gemeinde engagierte. Nach einigen Wochen konnte Ronny seine eigene Wohnung beziehen. Leider wurde er nach kurzer Zeit erneut straffällig, was ich durch eine Frau unserer Gemeinde erfuhr, die das zufällig mitbekommen hatte. Ich suchte ihn daraufhin. Als ich ihn ein halbes Jahr nach seiner erneuten Inhaftierung das 1. Mal im Gefängnis besuchte, war ich sein 1. Besucher. Er weinte aus Scham. Seine zerrüttete Familie distanziert sich seit der wiederholten Straftat unversöhnlich von ihm, sie hat ihn aufgegeben. Ronny wurde zu 9 Jahren und anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt. Das Gute in ihm ist bei jedem Besuch spürbar … Seine Patentante nahm kürzlich gegen die Argumente ihrer Familie zaghaft Briefkontakt mit ihm auf.

Es gibt in Dresden eine größere Zahl von Menschen aller Altersgruppen ab 20, die Gefangene besuchen. Dennoch gibt es nach wie vor viele Gefangene, die von niemandem besucht werden und sich Besuch wünschen oder Helfer, die sie auf ihren Freigängen kurz vor der Entlassung begleiten.
Für bereitwillige Besucher wiederum wird durch den Hammerweg e.V. kostenlos Supervision zum Austausch und Verarbeiten von Erfahrungen angeboten.
Vor allem aber sei allen Interessierten der Kontakt über die neue Seelsorgerin Frau Lang mit ihrer langjährigen Erfahrung und ihrem aktuellen Seelsorgekonzept empfohlen.

Kontakt über Frau A. Lang: lang@verantwortungsgemeinschaft.church

Ulrike Titze, Radebeul

Frauenwandertag am 16.09.2017

Was sind das für Dinge, über die ihr auf eurem Weg miteinander redet?

Die „Offenen Frauenabende zum Bibel- und Leben teilen“ in Klotzsche laden regelmäßig im Frühjahr und Herbst zu einem Frauenwandertag ein, zu dem alle Frauen eingeladen sind, die gern mitkommen möchten.

Am Sonnabend, dem 16. September ging es nach Schmilka, über die Heilige Stiege zu manch einem schönen Ausblick und Rastplatz. Es war ein sehr schöner Tag.

Der gemeinsame Weg ist eine kleine Auszeit aus dem Alltag und ein intensives Eintauchen in die Freude an der Gemeinschaft und das Erleben von Gottes Gegenwart, in allem, was uns bewegt.