Kategorie: Chor

So schöne Töne – so ein schöner Ort

Auch der Chor traf sich zum Abschluss an ganz besonderer Stelle, am Marcolinihaus in Moritzburg. Zuhören ist ja immer wichtig, aber selten so schön. Das Vogelgezwitscher, die Bäume und Gelegenheit über’s Leben zu schwatzen, war einfach wunderbar. In welch schöner Umgebung wohnen wir doch und solche Angebote!

Wir freuen uns über den Zuwachs im Sopran und hoffen auch Männer zu uns locken zu können. Danke für so ein vielseitiges Jahr mit ganz neuen Erfahrungen des eigenen Körpers bei der Stimmbildung, danke Jochen an DICH! und an Corina.
Wir sind offen für jeden, gern darf auch nur für ein Projekt, z. B. die Schubertmesse am 23.9. oder die Weihnachtsmusik am 26.12.18 mitgesungen werden.

Uta Graba

Ökumenisches Chorprojekt

Der 7. Sonntag in der Osterzeit – zwischen Himmelfahrt und Pfingstenzwischen dem Verlassensein und einer ganz neuen Erfahrung des Einsseins.
Am 13.05.2018 forderte uns Pfarrer Posielek in seiner Predigt auf, nicht polarisierend zu denken. Das Leben ist nicht so oder so, sondern immer beides. In unserer Traurigkeit nicht alles schwarz zu malen, sondern den Himmel, die Ewigkeit im Blick zu haben, betend uns in unserem Denken aus der Zeit in die Ewigkeit zu wenden, kann vieles heilen. Und wer nicht beten kann, solle singen, so endete die Predigt und der Chor antwortete:
„Aber unser Gott ist im Himmel, er schaffet alles, was er will! Wir glauben all an einen Gott, Schöpfer Himmels und der Erden, der sich zum Vater geben hat, dass wir seine Kinder werden.“
Chöre aus dem Paulus-Oratorium von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) wurden unter Leitung von Jochen Schubert gesungen und verstärkten durch Wort und Musik die Verkündigung an diesem Sonntag. Dazu fanden die Kantorei Frauenstein/Burkersdorf und der Chor an St. Martin zusammen. In Erwartung des Pfingstfestes erfüllten die Klänge aus dem Oratorium mit dem Chor „Der Erdkreis ist nun des Herrn “ die Kirche beim festlichen Auszug.
Jochen Schubert motivierte uns alles zu geben: Die fehlenden Bläser könnt ihr ersetzen. Werft eure Stimme in den Sternenhimmel dieser Kirche, wo früher Soldatenstiefel zu hören waren und sicher nicht solch eine Musik. Und als wir alle den letzten Ton beendet hatten, klang die Musik weiter …
„Denn alle Heiden werden kommen und anbeten vor dir. Denn deine Herrlichkeit ist offenbar geworden.“
während in Dresden fünf Chöre im Gottesdienst erklangen, wurde in Frauenstein das Programm mit 2 Orgelstücken und Bachkantaten erweitert
Sopran-Arie aus der Pfingst-Kantate, BWV 68 – Also hat Gott die Welt geliebt
Dankeschön !

2014 sangen wir mit dem Frauensteiner Chor die Matthäuspassion. Diesmal war es ein gemeinsamer Gottesdienst und ein Konzert am Nachmittag in Frauenstein ein Konzert mit weiteren Werken. Diese Begegnungen sind für alle sehr fruchtbar.
Am 04.11.2018 wird in Frauenstein das gesamte Paulus-Oratorium aufgeführt. Wer mitsingen möchte, kann sich an Peter Kleinert wenden.

2014 sangen wir mit dem Frauensteiner Chor die Matthäuspassion. Diesmal war es ein gemeinsamer Gottesdienst und ein Konzert am Nachmittag in Frauenstein ein Konzert mit weiteren Werken. Diese Begegnungen sind für alle sehr fruchtbar.

Am 04.11.2018 wird in Frauenstein das gesamte Paulus-Oratorium aufgeführt. Wer mitsingen möchte, kann sich an Peter Kleinert wenden.

Musikalische Vesper in der Fastenzeit

Sonntag, 11. März 2018 16 Uhr in der „St. Josef-Kirche”
Rehefelder Straße in Dresden-Pieschen
Musikalische Vesper in der Fastenzeit
Mit Werken von Gregorio Allegri, Heinrich Kaminski, Ernst Friedrich Richter, Johannes Weyrauch, Stefano Bernardi und Colin Mawby.

Es singen die Chöre der Gemeinden St. Franziskus Xaverius, St. Hubertus, St. Josef und St. Petrus
Birte Kulawik – Sopran
Sophia Gulde – Viola
Marco Gulde – Orgel und Leitung

Geistliches Wort
Pfarrer Thaddäus Posielek

Am Ausgang erbitten wir herzlich eine Spende für die Kirchenmusik.

Ein stille Music – Trauerkantaten

Georg Philipp Telemann (1681-1767)
Schaffe in mir Gott ein reines Hertz
Sey getreu biß in den Todt

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit
(Actus tragicus)



 

Birte Kulawik – Sopran
Ulrike Zech – Alt
Michael Schaffrath – Tenor
H.-J. Ander-Donath – Bass
Katja Johanning, Gabriele Schubert – Blockflöten
Sophia Gulde – Viola
Diethard Krause, Katharina Holzhey – Violen da gamba
Norbert Schuster – Violone,
Kantor Peter Kleinert – Orgel

Unter Leitung von Jochen Schubert sangen die Chöre der kath. Pfarreien St. Hubertus, St. Franziskus Xaverius und St. Josef. Über Jochen Schubert ist eine CD dieser Musik erhältlich. Der Erlös dieser CD’s kommt der Kirchenmusik zu Gute.

Fotos: Elisabeth Meuser Bearbeitung: Uta Graba
 

Ein stille (Trauer-)musik – diese Formulierung erscheint auf den ersten Blick paradox. Sie findet sich jedoch in verschiedenen Musikquellen des 17. und 18. Jh. und verweist auf den Gebrauch besonderer, leise klingender Instrumente bei der Aufführung von Begräbnis- und Passionsmusiken bzw. Musik für die Buß- und Fastenzeiten der Kirche.
Betrachtet man die Werke jener Zeit näher, lassen sich Tendenzen erkennen, welche Instrumente die damaligen Komponisten für angemessen erachteten: vornehmlich Gamben, Blockflöten, gedackte Orgeln, gelegentlich auch Violinen und Oboen.
In der heutigen „Musik in St. Martin“ erklingen Werke, die sich thematisch-inhaltlich in die letzten Tage des Kirchenjahres reihen und ebendiese Besetzung verlangen.
Die Urheberschaft Georg Philipp Telemanns wird von heutiger Musikwissenschaft für die beiden vorliegenden Kantaten bestritten. Johann Caspar Dietel, Kantor aus dem mitteldeutschen Raum, der auch mit Musikalien handelte, soll diese unter dem Namen Telemann verkauft haben. Dennoch sind diese Trauerkantaten in ihrer Schlichtheit anrührend, die melodischen Linien und das Gespür für Klangfarben lassen spätere Meisterschaft erahnen.
„Ein Geniewerk“, „ein Stück Weltliteratur“ (A. Dürr) ist Johann Sebastian Bachs Kantate Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit, auch Actus tragicus genannt. Obwohl ein Jugendwerk, ist sie von äußerster Komplexität, Tiefgang und Reife geprägt. Bibelwort und Kirchenliedstrophen werden geschickt aneinandergereiht, so dass eine klare Dramaturgie entsteht: Vom Sinnen über das menschliche Dasein und dessen Endlichkeit ausgehend, wird das Sterben als unausweichlich, aber nicht endgültig aufgezeigt. Im zentralen Chorsatz erklingt als Fuge „Es ist der alte Bund, Mensch, du musst sterben.“ Darüber erhebt sich der Solosopran mit den Worten aus der Offenbarung des Johannes „Komm, Herr Jesu“ und verweist auf das Reich Gottes und die Erlösung vom Tod. Den Beschluss bildet ein großartiges Lob des dreieinigen Gottes.

Gabriele Schubert

Programmheft Ein stille Music

Das geistliche Wort hielt Jochen Schubert auf poetische Weise. Es ist hier nachzulesen.

Frohlockt dem Herrn … in hellem Chore


Geistliche Chor- und Instrumentalmusik für Chöre, Laute, Violone und Truhenorgel

Werke von Philibert Jambe de Fer, Giovanni Pierluigi da Palestrina,
Ludovico Grossi da Viadana , Heinrich Schütz u.a.

Die Chöre der Gemeinden St. Hubertus, St. Franziskus Xaverius und St. Josef aus Dresden sangen in der Schlosskapelle die letzte Vesper in diesem Jahr. In so einem schönem Raum und in so großer Besetzung – war es für uns Sänger ein Vergnügen zu singen.
Das geistliche Wort sprach Christoph Nitsche.
 

Heiko Schmiedel – Laute, Beate Ullrich – Violone,
Marco Gulde – Truhenorgel und Leitung

Bachkantate „Herr denket an uns“ BWV 196

Gemeinsam mit den Chören vom Weißen Hirsch, Pillnitz und instrumentaler Begleitung wurde am 30.10.2016 unter der Leitung von Jochen Schubert die Bachkantate „Herr gedenke mein“ im Gottesdienst aufgeführt. Uns Sängern gehen die Texte und Musik noch immer durch den Kopf. Auch das vereinte Singen in so großer Gemeinschaft hat viel Freude gemacht.

Am 05.11.2016 um 18 Uhr wurde diese Kantate in St. Hubertus wiederholt.

Chor-Wochenende in Naundorf 2016

Rückblick auf das Chor-Wochenende im Oktober 2016

Gemeinsam mit den Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores
von Hubertus traf sich unser Chor unter Jochens Leitung zu einem Chorwochenende in Naundorf.
Wir probten Stücke, die wir gemeinsam aufführen werden (eine Bachkantate, die am 30.10.
in St. Martin und am 5.11. in St. Hubertus im Gottesdienst erklingen wird), aber auch Stücke
für die kommende Advents- und Weihnachtszeit, die jeder Chor in seiner Gemeinde singen wird.
Neben den vielen Proben stehen natürlich auch das gesellige Beisammensein und der Austausch
im Vordergrund. Das Chorwochenende 2016 war wieder eine runde Sache, wenn im kommenden Jahr auch neue Gesichter Lust haben,
melde sich zeitnah bei Sabine Friedrich (Friedrich@abx-cro.com).

Liebe Grüße Martin