Kategorie: Aktuelles

Gemeindefest und Abschied

Es war wieder schön, unser Gemeindefest.

Die intensiven Kontakte nach oben waren erfolgreich, Petrus hat uns keinen Regen geschickt und wir konnten draußen feiern. Bunt war es gleich zu Beginn mit dem Verteilen von Rosen für besondere Gemeindemitglieder und bunt ging es weiter mit einem herrlichen Buffet (leider haben nur ein paar wenige Leute etwas zu essen mitgebracht, das war aber international köstlich). Mir hat besonders gut das selbstgebackene Kastenkörnerbrot geschmeckt, über das Rezept würde ich mich ganz arg freuen. Ein Hit war natürlich auch die Cocktailbar unserer syrischen Freunde. Unser neuer Kaplan hat sich gut eingefunden, der alte wurde – schweren Herzens – verabschiedet. Die Angebote nach dem Essen waren klasse, aber es war auch schön, mit einigen Leuten einfach nur zu plauschen. Ich finde, wir sind eine tolle Gemeinde.
Anja Müller

RKW 2017

„Miteinander zuum Geschenk werden“

Wenn die letzte Sommerferienwoche naht werden in Klotzsche, in der Neustadt und darüber hinaus Koffer gepackt. 84 Kinder, 7 jugendliche Helfer, 19 Gruppenleiter und Betreuerinnen, das vierköpfige Küchenteam, jede Menge Material und Lebensmittel erreichten so Anfang August das Kloster Wechselburg. Eine Woche lang wird zusammen gelebt, gelernt, gebetet, gesungen, gespielt, gebastelt. Erstmals kocht das Küchenteam alle Mahlzeiten selbst. Es ist außerdem spezialisiert auf Wespenstiche und Heimwehpillen. Gedränge bei der Tauferinnerungsfeier: Aus dem über 1000 Jahre alten Taufstein werden die Weihwasserflaschen befüllt. Beeindruckende Stille und großer Klang beim Taizéabend in der Basilika. Urknall spielen, Murmelversteck filzen, Gebetshocker zimmern und alle Kraft einsetzen beim Paddeln auf der Mulde. Und glücklicherweise ist die Wanderung lange genug um die Funktionsweise der Gleisschotterbettungsreinigungsmaschine zu verstehen. RKW!

Text: Rebekka Chiara Hengge
Fotos: Leonard Henze

LINK ZUM BEITRAG RKW 2016

Pilgerreise ins Heilige Land

Wir waren eine Gruppe von 27 Personen mit einem gemeinsamen Ziel. Eine Fahrt in das Heilige Land. Wir kannten uns zuvor kaum, hatten unterschiedliche Beweggründe für die Fahrt und verschiedene Gedanken und Hoffnungen. Werden meine Bilder aus der Bibel bestätigt werden? Was macht die Fahrt mit meinem Glauben, …?

Am 29.06.2017 verlief die Anreise von Dresden über München nach Tel Aviv bis zum Pilgerhaus Tabgha am See Genezareth. Dort waren wir überwältigt von dem schönen Haus und der entspannenden Atmosphäre. Dies ist der Ort von vielen Erzählungen aus der Bibel. Einfach unglaublich. Man schaut auf den See und sieht Boote …
In den nächsten Tagen besuchten wir den Berg der Seligpreisungen, die Brotvermehrungskirche, den Berg Tabor und Nazareth. Es waren sehr intensive Tage, voller Erlebnisse, Eindrücke und Emotionen. Unsere Gruppe ist sehr schnell zusammengewachsen und es gab abends auf der Terrasse viele schöne Begegnungen, Gespräche und ein Miteinander.
Ein Höhepunkt unserer Reise war der Ort der Taufe Jesu im Jordan. Einige Gruppenmitglieder hatten spontan den Wunsch geäußert, das Taufversprechen hier im Fluss zu erneuern – eine sehr intime, individuelle Handlung und wir durften daran teilnehmen. Dieses besondere Erlebnis hatten wir nicht geplant und es war sehr ergreifend.
Nach einem Bad im Toten Meer bei 45 Grad Celsius und sehr vielen „Schlammfotos“ ging es weiter nach Jerusalem in unser Quartier im Priesterseminar nahe am Zionstor.
Wir besichtigten u. a. den Felsendom, den Garten Getsemani und die Grabeskirche. In unserer Vorstellung, geprägt durch die Bibel, liegen die Orte der Kreuzigung, Salbung und Grabstätte weit auseinander. Wir waren überrascht, wie nahe alles beieinander liegt und wieder war es einfach toll, mindestens einmal im Leben hier gewesen zu sein.
Besonders beeindruckt hat uns der Besuch bei den Kleinen Schwestern an der VI. Kreuzwegstation auf der Via Dolorosa in Jerusalem, wo wir auch wieder einen Gottesdienst feiern konnten. Wir wünschen Ihnen viel Kraft, um ihre Aufgaben auch weiterhin zu bewältigen.
An der Klagemauer erlebten wir die Eröffnung des Shabbat mit Tänzen, Gesängen, intensiven Gebeten und Gesprächen. In den vergangenen Tagen wurden die Fürbitten der Heimatgemeinden in den Gottesdiensten vorgelesen. Jetzt konnten wir die Zettel in die Klagemauer stecken.
Am 09.07.2017 machte sich unsere zusammengewachsene Gruppe wieder auf den Heimweg. Müde, aber voller Eindrücke und Glaubenskraft, kamen wir in Dresden an. Viele von uns möchten diese Reise wiederholen.
Umso mehr machen uns die jüngsten Ereignisse in Jerusalem betroffen und wir hoffen natürlich, dass die Menschen einen Weg zu einem friedlichen Miteinander finden können.
Wir danken aber auch an dieser Stelle unserem Seelsorger und Reiseleiter, Pfarrer Martin Kochalski, der diese Wallfahrt mit viel Engagement organisiert hat, immer ein offenes Ohr für unsere Wünsche und Sorgen hatte und uns sehr sensibel begleitet hat.

Text: Gabriele Semmler, Gemeinde St. Josef, Dresden-Pieschen
Fotos: Cornelia Wöhl

Friedenskreuz im Saal

Unser Gemeindesaal bekommt endlich ein Kreuz:
Von Januar bis April beschäftigten sich die Grundschulkatechese mit dem Leben Jesu und fertigte ein großes Friedenskreuz. In Miniatur bemalte auch jedes Kind „sein“ Kreuz.
Das Friedenskreuz ist aus verschiedenen Puzzelteilen gefertigt und im Saal aufgehängt worden. Zum Schuljahresabschlussgottesdienst am 22.6.17 wurde es enthüllt und gesegnet.

Bunte Republik N. mit ökumenischem Gottesdienst

Auch dieses Jahr gab es innerhalb der Bunten Republik Neustadt in der evangelischen Martin-Luther-Kirche einen ökumenischem Gottesdienst. Wieder waren orthodoxe Christen aus Eritrea und wir katholischen und evangelischen Christen beteiligt.
Zum Kyrie legten viele einen symbolischen Stein auf dem Altar ab. Das Evangelium und die Predigt wurden 2-sprachig gehalten.
Das so ganz ungezwungene Tanzen der Eriträer ist immer wieder beeindruckend, ihre Gemeinde wächst, so viele kleine Kinder waren dabei.
Merken Sie es sich vor, es lohnt sich !

Wer in der Ökumene mitarbeiten möchte, meldet sich im Pfarramt oder bei Rebekka-Chiara Hengge
(gemmeindereferentin@fxdresden.de oder uta.graba@web.de)

 

Fortsetzung Bunte Kirche Neustadt

Das Bischöfliche Ordinariat hat einem Förderantrag der Verantwortungsgemeinschaft zugestimmt:
Ab Juli stehen uns am Bischofsweg 56 Räume für kirchenferne und suchende Menschen zur Verfügung. Wir führen damit die Bunte Kirche Neustadt fort, die bisher in evangelischer Trägerschaft war.
Dafür brauchen wir viele Unterstützer und Ideen, Wer sich hier eine Mitarbeit vorstellen kann, melde sich im Pfarrhaus.

Ein letzter Feierabendgottesdienst mit Peter Jost und Christian Schönfelder fand am 11.Mai in unserer Kirche statt.
An der Vorbereitung war einige Wenige aus unserer VG beteiligt. Auf der Webseite der Bunten Republik Neustadt sind Informationen zu lesen. Aber auch neue Ideen sind gefragt und Hände, die beim Durchführen helfen.

Uta Graba

Feier der Erstkommunion 2017

Am 23. April 2017 feierten wir in der St. Martin-Kirche die Erstkommunion mit 24 Kindern.

Die Vorbereitung auf dieses wichtige Ereignis begann bereits im September 2016.
Dienstags fanden die Wege-Gottesdienste statt. Auch an vielen Sonntagsmessen haben die Kinder mitgewirkt. Mehr kann hier nachgelesen werden.
Am Weißen Sonntag war es dann so weit:
Der Dank-Tag nach der Kommunion in der Dresdner Heide