Kategorie: Aktuelles

Im Dunkeln dieser Nacht entzünden wir ein Feuer

entzünden wir ein Feuer … dass niemals erlischt, niemals mehr erlischt.

Wer schreibt für Ostern einen Beitrag, der unter http://fxdresden.de/kirchenjahr dann auch aufrufbar ist???
Bitte an uta.graba@web.de oder johannes.hesse@mail.de
Fotos sind vorhanden


Osterfeuer vor der Martinskirche Stauffenbergallee

Aus der Tiefe rufe ich Herr, Herr, Herr

Die diesjährige Karfreitagsliturgie wurde durch die Jugend gestaltet. Von verschiedenen Orten lasen sie in verteilten Rollen sehr eindrücklich die Leidensgeschichte Jesu. Das habt ihr super gemacht!!!
An der Stelle der Predigt, sprach ein ehemaliger Häftling, der 1982 einen Raub begangen hatte. Bei seiner Flucht wurde ein Polizist erschossen. Nicht nur wegen unserer kränkelnden Mikrofonanlage war er oft nur sehr schwer zu verstehen. Gerade an den Stellen, wo er von seinen Fehlern sprach, versagte seine Stimme. Nach seiner Verurteilung zu 8 Jahren Gefängnis wegen Raubes und „Lebenslänglich“ wegen Mord, quälten ihn in seiner Stahlzelle Schlaflosigkeit und Alpträume. Schlimme Bilder, Erinnerungen an seine Kinder und immer wieder das Abrutschen, Ertrinken …
Der Chor sang von Otto Abel „Was hülfe(würde helfen) es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne(gewinnen würde) und nähme Schaden an seiner Seele“.
Heinrich selbst beschrieb wie sehr seine Seele verletzt war, er keinen Lebensmut mehr hatte. Um ihn herum nur Hass und Alpträume. In diese Not hörte er seine Mutter sagen: „Wenn nichts mehr weitergeht, fang an zu beten!“ Wie geht das? … Er versuchte und konnte schlafen. Das Schlafen tat so gut, hatte das Beten geholfen? Er bat um eine Bibel, begann zu lesen…
„Liebe deinen Nächsten , wie dich selbst.“ – Wie geht das, sich selbst lieben? Wie kann ich das lernen?
Begegnungen mit Emmausbrüdern, die ihn im Gefängnis besuchten und für ihn beteten und vieles Nachdenken hat ihn verändert. Er konnte dem Hass der Mitinsassen und Wärter einordnen, er kämpfte um Freigang bzw. seine Freilassung. Nach 13 Jahren konnte er das Gefängnis verlassen.
Eine bewegende Geschichte die mit der Kreuzesverehrung eine ganz besondere Tiefe bekam.
Jesus nimmt unsere Schuld auf sich, er will Vergebung. Er will, dass wir uns um unsere Seele kümmern.
Auferstehung (Aufstand) ist immer wieder möglich.
Uta Graba
 

Angela Mintert (12 Jahre) schreibt:
„Wenn nichts mehr weitergeht, fang an zu beten!“
Diesen Satz verstand ich als Neuanfang von H., den Mann der uns seine emotionale Lebensgeschichte erzählt hat.
Am Anfang zweifelte er, sich auf Gott einzulassen. Er spürte seine Wärme. Heinrich hatte sehr viele Wunder erlebt. Lebenslänglich verurteilt war er in Einzelhaft im Gefängnis, wo nur Neid,
Unterdrückung und Gewalt herrschen. Er wollte raus. Während der Zeit dachte er über berührende Sätze nach, die Personen wie Bruder Jan ihm erzählt hatten. Diese Personen beteten für ihn.
Er hatte fast gar nichts mehr, doch mit seiner Mission möchte er andere Leute zum Nachdenken oder Umkehren bewegen.
 

P.S. Die Kollekte war für einen Gefangenen, der nach der Entlassung in eine Suchtbehandlung möchte, bestimmt. Sie soll den Eigenanteil der Behandlungskosten decken helfen.
Zu unserer Verantwortungsgemeinschaft gehört auch die Gefängnis-Seelsorge unter Frau Angelika Lang. Wer über diese Arbeit mehr erfahren will, kann diesen Artikel von Frau Titze lesen bzw. über ihre ehrenamtliche Mitarbeit in der JVA Dresden hier.

Mit Jesus wollen wir gehen … den Weg, der Schmerzen

Kinderkreuzweg Karfreitag 10 Uhr: mit dem Liedruf „Mit Jesus wollen wir gehen, hinaus aus der Stadt. Mit Jesus wollen wir gehen, den Weg, der Schmerzen macht.“ ziehen wir durch die Straßen.

An 5 Stationen betrachteten die Kinder Jesu Leiden und brachten dies mit ihrem Leben in Beziehung.
– Wo habe ich andere gehänselt, mich lustig gemacht über … ?
– Obwohl ich es mir schon so oft vorgenommen haben, machen ich manche Fehler immer wieder.
Die von den Kindern auf Zetteln geschriebenen Antworten wurden in eine Schachtel gesteckt und sind im Osterfeuer inzwischen verbrannt.

„Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ sagt Jesus in seiner Todesstunde.
Und wir? Vergebung fällt so schwer. Wenn die Wut in einem kocht. Wenn man den Eindruck hat, benachteiligt zu werden. Vergebung ohne Vorbedingung, einfach so?

An der 5. Station in der Kirche: Jesus stirbt am Kreuz
Mit einer Blume, die wir an seinem Kreuz ablegen und einer Kniebeuge geben wir ihm die Ehre und nehmen Anteil.

Danke den Sprechern und Unterstützern aus der Juju und den Kindern, die das Kreuz getragen haben.
Uta Graba

Palmsonntag

Am Sonntag vor der Karwoche feiert die Kirche den Einzug Jesu in Jerusalem.
Jesus wurde umjubelt mit Palmen. Mit dem Palmsonntag beginnt die heilige Woche. Wir treffen uns um 10 Uhr vor dem Pfarrhaus und ziehen in unser „Jerusalem“ – die Kirche ein.
Während in der Kirche die Passion gelesen wird, ist ein spezieller Kindergottesdienst. 2018 liebevoll mit gestellte Szenen über den Leidensweg Jesu. (Die Kinder sollten Fehler finden.)
Anschließend waren Neuzugezogene zum Kennenlernen eingeladen.
U.G.

Bilder vom Palmsonntag am 09.04.2017 sind hier zu sehen. Während in der Kirche die Leidensgeschichte gelesen wurde, trafen sich die Kinder zum Kindergottesdienst.

Hat das Leben mehr zu bieten?

Du spürst, dass es mehr im Leben gibt als essen, schlafen und zur Arbeit gehen?
Du merkst, dass es irgendetwas oder -jemanden gibt, der entdeckt werden will?
Du hast einfach Fragen, bist neugierig was diese Sonderlinge mit dem Kreuz um den Hals vom Leben wollen?

Komm, hier ist Platz für dich und deine Fragen!
Alpha, der Kurs für Sinn- und Gottsucher startet!
Unverbindlich, offen, interessiert an dir! Schau, ob es für dich passen kann!

Schnupperabend:

11. April 19.00 bis 21.30 Uhr Uhr

in der Bunten Kirche Neustadt, Bischofsweg 56

 

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Weitere Termine zum Vormerken:
Jeden Mittwoch 19.00 bis 21.30 Uhr
8. bis 10. Juni Alphawochenende
21. Juni Abschlussfest

Treffen PGR mit Stammtisch Heilig -Kreuz

Am Sonntag, dem 18. März 2018 trafen sich der Pfarrgemeinderat Franziskus Xaverius und der Stammtisch der Heilig-Kreuz-Gemeinde zu einem 1. Kennenlernen und Austausch über aktuelle Fragen der lokalen Gemeinde.
Das biblische Leitwort unserer zukünftigen Pfarrei „Seid ein Segen und bereitet den Weg des Herrn“ stand zu Beginn des Abends und verwies auf den gemeinsamen Weg, der Höhen und auch Tiefen haben wird, wie die Geschichte des Volkes Israel.
In der großen Runde konnte sich jeder nur kurz vorstellen, aber die Vielfalt der Verantwortlichen und Helfer in Gemeinde und Pfarrei war sehr beeindruckend. Die Klotzscher Gemeinde bewegen aktuell vor allem praktische und organisatorische Fragen, wie Ansprechpartner, Büroarbeit, Medien und Eigenverantwortung.
Die Mitglieder des Stammtischs und des PGR waren sich einig, dass es neben den lokalen Aktivitäten auch immer wieder gemeinsame Veranstaltungen geben soll.
Auch wenn viele Fragen offen blieben, war der gemeinsame Abend ein guter Anfang für einen geisterfüllten Austausch in der Zukunft.

Claudia Hanke

Herr, mein Gott, erinnere mich an deine Gegenwart!

Am 04.03.18 kam ich zu spät zum Gottesdienst. Die Lesung mit den 10 Geboten hatte ich verpasst. Das Evangelium (Joh 2, 13-25) war das, in dem Jesus die Verkäufer und Geldwechsler aus dem Tempel vertrieb. Ich erinnerte mich an Bilder aus der Darstellenden Kunst zu diesem Thema und hörte den Worten von Peter Dluhosch zu. Versuche hier sie kurz wiederzugeben:
Damals sollten die Juden die Tempelsteuer in „harter Währung“ zahlen. Die richtige Währung musste besorgt, getauscht werden. Jesus vertreibt nicht nur die Geldwechsler und Verkäufer mit samt ihren Rindern, Schafen und Tauben. Durch seinen Tod, sein Opfer, hat er alle Gottesopfer vollendet. Wir müssen Gott nicht gut stimmen mit unserem Opfer, Gott ist uns gnädig, ohne jegliches Opfer.
„Ihr seid der Tempel Gottes!“ … Was ist da alles zur Markthalle geworden?
Mit dem Gebet „Herr, mein Gott, erinnere mich an deine Gegenwart, in mir, im Nächsten in dieser Welt!“ endet die Predigt.
Uta Graba nach Peter Dluhosch
 

Vor den Fürbitten wird durch Rebekka-Chiara Hengge das Leitwort „Seid ein Segen und bereitet den Weg des Herrn“ voran gestellt.
Dieses Wort soll alle Teilgemeinden verbinden und uns Richtschnur sein. In in unseren Familien, in den Gruppen und Kreisen sollen wir darüber sprechen. Es soll Hand und Fuß bekommen.

Wie kann das gehen: Segen sein und den Weg des Herrn bereiten?
Die Kinder beschäftigen sich in der Grundschul-Katechese mit den Segensworten, die Bischof Wanke vor einigen Jahren formuliert hat. Er nennt sie „die 7 neuen Werke der Barmherzigkeit“.
1. Du gehörst dazu!
2. Ich höre dir zu!
3. Ich rede gut über dich!
4. Ich gehe ein Stück mit dir!
5. Ich teile mit dir.
6. Ich besuche dich.
7. Ich bete für dich.

Das klingt so einfach. Lassen wir uns davon inspirieren.
Die Kinderschola verdeutlichte das in ihrem Lied von Reinhard Horn (Text: Ulrich Walter):

Wie eine Mutter dich tröstet: „Alles wird wieder gut!“
Und wie ein Vater dich begleitet: „Du schaffst es, hab nur Mut!“
So ist Gott an deiner Seite, bei Tag und auch bei Nacht;
wird dich gute Wege führen, und gibt gut auf dich acht.

 

Hier die Fürbitten – auch für Ihr persönliches Gebet:

1)
Freuen können sich die Menschen,
die sich an Gottes Regeln halten.
Sie spüren, dass das Zusammenleben gut gelingt.
Gott, wir rufen zu dir: „Unterstütze uns dabei!“

2)
Freuen können sich die Menschen, denen es wichtig ist,
über deine Worte und deinen Willen nachzudenken.
Ihr Lebenshaus ist auf Fels gebaut,
voll von Glaube und Hoffnung.
Gott, wir rufen zu dir: „Unterstütze uns dabei!“

3)
Freuen können sich die Menschen,
die Gott lieben.
Ihr Leben ist voll von Glaube und Hoffnung.
Sie bringen Licht in diese Welt.
Gott, wir rufen zu dir: „Unterstütze uns dabei!“

4)
Freuen können sich die Menschen,
die Gott vertrauen.
Sie finden Halt und Zukunft,
Geborgenheit und ewiges Leben.
Gott, wir rufen zu dir: „Unterstütze uns dabei!“

Rebekka-Chiara Hengge

Fasching

1.
Sonne, Mond und Sterne,
das alles schenkst du gerne.
Wir danken und wir bitten dich:
Vergiss uns kleine Menschen nicht.

2.
Wir starten heut mit lautem Knall.
Als Astronauten kreisen wir im All.
Wir fliegen, feiern, singen.
Lass unsre Freude laut erklingen.

3.
Wir denken auch an Leute,
die Sorgen haben heute.
Gott, lass sie nicht allein.
Sie sollen wieder fröhlich sein.

4.
Alle Menschen, groß und klein,
sie sollen heute glücklich sein,
weil du sie führst und leitest
und ihre Herzen weitest.

5.
So danken wir dem Schöpfer,
denn er ist unser Töpfer.
Er formt uns und sagt heiter:
„Ich mach mit euch so weiter!“

Der Kinderfasching startete direkt nach dem Gottesdienst. Zur Stärkung gab es erst einmal eine leckere Weltraumrakete zum Essen und danach haben wir uns mit Liedern einander vorgestellt und die Maus auf Weltraumreise kennengelernt.
So eingestimmt ging es mit lautem Countdown und dem Faschingsraketenruf “ Knall, knall, knall, wir fliegen jetzt ins All“ auf eigene Weltraumreise und wir besuchten als Raumschiffe die Planeten unseres Planetensystems. Dort gab es ungewöhnliche Begrüßungsrituale oder Fortbewegungsarten.
Die 4 Gruppen der Faschingskinder wurden von fleißigen Helfern der Jungen Jugend unterstützt. Nun galt es verschiedene Aufgaben auf der Reise als Astro-/Kosmonaut durch das Weltall zu meistern. Ein Gruppenaußerirdischer wurde gemalt und gebastelt und ein kreativer Name gefunden. Aufgefädelte Raketen mussten durch Pustekraft vorwärts bewegt werden, was sich als gar nicht so einfach herausstellte. Saturnringe wurden geworfen und „schwerelose“ Astronautennahrung wie Space-Brezeln, Alienringe, Weltraumbrot und Marsspaghetti musste, ohne die Hände zu benutzen, gegessen werden. Alien-Ufos wurden um die Wette aufgewickelt und die umweltbewussten Raumfahrer haben jede Menge Weltraummüll fleißig mit Zangen aufgesammelt. Anschließend gab es noch ein extra Astronauten-Fitness-Training bei dem jeweils zwei Astronauten unter schwersten Bedingungen (die Beine waren zusammengeknotet) einen Parcours absolvieren mussten.

Nach all diesen anstrengenden und aufregenden Erlebnissen war es Zeit für das Weltraum-Büffet, das von den Eltern der Faschingskinder so herrlich mit den leckersten Sachen bestückt war. Nach dem Essen gab es die Siegerehrung und danach noch fröhliches Zeitungs-und Luftballon-Tanzen.

Vielen Dank an alle Helfer, seien es die Gruppenhelfer, die lieben Küchenfeen, der Musik- und Fotomann, die Eltern mit den Buffetbeiträgen und alle Nichtgenannten. Es war ein toller Fasching, der uns allen sehr viel Spaß gemacht hat!

Euer Faschingsteam Connie, Claudia, Christina

Während die Kinder in FX feiern, mussten Erwachsene zu den Nachbarn gehen, wo es in der Hölle (in Pieschen) bzw. in Venedig (am Hirsch) heiß her ging.