Kategorie: Aktuelles

Musikalische Vesper – Sonntag, 24.9.17 – 17 Uhr

Frohlockt dem Herrn … in hellem Chore

Einladung in die Schlosskapelle in Moritzburg (auch unser Chor singt mit)
Geistliche Chor- und Instrumentalmusik für Chöre, Laute, Violone und Truhenorgel

Werke von Philibert Jambe de Fer, Giovanni Pierluigi da Palestrina,
Ludovico Grossi da Viadana , Heinrich Schütz u.a.

Chöre der Gemeinden St. Hubertus, St. Franziskus Xaverius und St. Josef aus Dresden

Heiko Schmiedel – Laute, Beate Ullrich – Violone,
Marco Gulde – Truhenorgel und Leitung


Wir bitten am Ausgang um eine wohlwollende Kollekte, welche uns ermutigt,
auch in Zukunft solche Musik ohne Eintrittsgeld Allen zu ermöglichen.

Patronatsfest Hl. Kreuz 2017

 

Am Sonntag, dem 17. September 2017 feierte die katholische Gemeinde in Dresden-Klotzsche ihr Patronatsfest.
Nach einem gemeinsamen Gottesdienst, der von der Kinder-und Jugendmusik Heilig-Kreuz  mitgestaltet wurde, gab es für Jung und Alt ein schönes Fest, erstmals auf dem Gelände des Kindergartens St. Klara.
Die Gemeinde ist dankbar für die vielen Kinder und Familien und das gute Miteinander, das sie erleben darf.
Danke an die vielen Helfer, die das Fest mitgestaltet haben.

Das Patronat Heilig Kreuz erhielt unsere Gemeinde mit ihrer Gründung als Pfarrvikarie 1938, damals noch in den Räumen der Harzer Villa in der Goethestraße. Dieses Patrozinium konnte auf die neuen Räume der heutigen Kirche in der Darwinstraße übertragen werden. Diese wurde nach baulicher Erweiterung am 4. Oktober 1948 geweiht. So können wir im kommenden Jahr 80 Jahre Patrozinium und 70 Jahre Kirchweih begehen.

Ein tragfähiger Grund in bewegter Zeit – Familienfreizeit in Jauernick

Religiöse Familienfreizeit im St. Wenzeslausstift in Jauernick

Vom 1.-3. September 2017 trafen sich 14 Familien der Pfarrei Franziskus Xaverius aus Dresden Neustadt/Klotzsche zu einer Religiösen Familienfreizeit im St. Wenzeslausstift in Jauernick. Gemeinsam mit ihrem ehemaligen Gemeindepfarrer Bernd Fischer, näherten sich Eltern und Kinder dem Thema „Zeichen der Liebe Gottes“ mit geistlichen und kreativen Impulsen.

Ganz praktisch konnten alle die Freude an der gemeinsamen Zeit bei der Schnipseljagt, dem Lagerfeuerabend und dem Verweilen in der Sonne erfahren.

Zum Glück hatten die Organisatoren nicht alles verplant, so dass richtig viel Zeit zum einfach nur da sein, Austausch und Spielen auf dem wunderschönen Außengelände des St. Wenzeslaustiftes blieb.

Der Höhepunkt des Wochenendes war die gemeinsame Eucharistiefeier in der Hauskapelle.

Das gemeinsame Beten und Singen, Spielen und Verweilen in der Gemeinschaft, hat allen Familien sehr gut getan und hat Kraft und neuen Mut für die im Alltag oft großen Herausforderungen in unserer sich wandelnden Kirche und Gesellschaft gegeben.

Krankensalbung

„Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite”
… ein besonderer Bibelvers! Ich erwählte ihn mir als meinen Primizspruch, also als ein Motto für mein priesterliches Wirken. Von diesem Vers bin ich überzeugt, dass er die Jahre meiner Ausbildung prägte und mir weiterhin wichtig bleibt! Dieser Vers aus der Thomaserzählung ist eine Aufforderung Jesu an mich und an jeden Christen – nicht nur an den „ungläubigen“ Thomas oder den besonders zweifelnden Menschen! Nein, diese Aufforderung gilt allen, die mit dem auferstandenen Christus wirklich in Berührung kommen wollen. Es ist eine Ermutigung! Aber wozu? Die Hände auszustrecken um nach einem auferstandenen Christus zu greifen, von dem wir wissen, dass er nicht mehr da ist? Er ist ja selbst in den Himmel aufgefahren und hat uns seinen Hl. Geist gesandt!
„Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite“ – das ist eine Aufforderung nach der SEITE Jesu zu greifen! Jene Seite an der sich die Verwundung des Leibes Christi findet! Jeder der also in Berührung mit dem auferstandenen Christus kommen will, soll jene Wunde berühren, welche durch den Menschen dem menschlichen Leib Jesu zugefügt wurde! Die Wunde Jesus – ein Zeugnis der Missachtung des Gottessohnes und seiner Botschaft! Ein Zeugnis der Verletzung und Ausgrenzung, der Vergewaltigung und der menschlichen Machtbesessenheit, die den Friedensfürsten in dieser Welt nicht ertragen kann und ihn deswegen aufspießt. Diese Wunde Jesu – sie begegnet uns auch heute noch! Dort wo Menschen aus Hass verletzen und krank machen, wo sie aus Gier hungern lassen und Kriege führen, wo sie aus Rache und Zorn töten und einander die Heimat berauben, wo das menschliche Leben seinen unantastbaren Wert verliert, weil es ungeboren, alt oder krank ist!
„Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite!“ d.h. zieh dich nicht zurück, weil ja alles so untragbar, so un-glaublich geworden ist! Nein, Jesus fordert uns auf – jeden Einzelnen – sich diesen Wunden zu stellen und sie zu berühren! Dann fällt auf, dass auch wir zu oft den Leib Christi verwundet haben, weil wir als Christen den Menschen in unseren Familien, Gemeinden, Freundschaften und Bekanntschaften Verwundungen zugefügt haben! Fragen wir doch mal die Menschen mit denen wir täglich zu tun haben, nach ihren Verwundungen? Es ist möglich, dass wir nicht den Mut finden uns diesen offenen Wunden zu stellen! Weil wir die Verletzung am anderen Menschen nicht aushalten!
Es ist aber auch möglich, dass wir uns mit Blick auf die Verletzung und Verwundung schämen! Wie die junge Frau auf meinem Primizbild! Sie wendet ihr Angesicht vom Torbogen ab, auf dem lauter Verwundete eingraviert sind. Schützend hält sie ihre linke Hand zwischen sich und den Menschen, der immer wieder unter der Last seines Kreuzes zerbricht und der schließlich zu Tode gequält daran stirbt! Ihr begegnet der fast schon verzweifelte und um seinen Glauben ringende Mensch aber auch der Nackte und Kranke; der Hungernde und schließlich der in Fesseln liegende unfreie und gefangene Mensch. Die junge Frau aber hat den Mut durch dieses Tor hindurchzugehen. Sie fühlt sich angezogen vom hellen Licht und der sich ihr entgegenstreckenden Hand. Sie vertraut darauf, dass sie hinter diesem Tor der Verwundeten – hinter diesen Wunden der Menschen dem begegnet, der ihr schließlich segnend die Hand auflegt und auch heute noch zu uns spricht: „Der Friede sei mit euch! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.“

Jesus selbst hat sich immer wieder der Verwundungen des Menschen angenommen. Er begegnete den Sündern, Armen, Einsamen und Kranken und schenkte ihnen mit seiner Nähe Heil und Segen. Er machte sich in den Verwundungen der Menschen selbst berührbar. Wie er so wenden wir uns an diesem Sonntag einer Schwester zu, die um das Sakrament der Krankensalbung bittet! Mit dem Heiligen Öl der Kranken, welches in der Karwoche vom Bischof geweiht wurde, werden ihr Hände und Stirn gesalbt als Zeichen dafür, dass Gott uns auch dort nahe ist, wo wir an die Grenzen unseres Lebens kommen. Da, wo wir mit unseren eigenen Möglichkeiten zu Ende sind, in der Erfahrung von körperlicher, aber auch in geistiger Schwäche und in den Zeiten der Erkrankung.
Florian Mroß

Für alle Verzagten, Kranken, Trostsuchenden, die diese Predigt (gehalten im Gottesdienst am 20.08.17) über das Primiz-Bild von M.-L. Nikolaev – „Das Tor der Verwundeten“ nicht hören konnten oder die Worte nochmal nachlesen möchten ist sie hier veröffentlicht. Möge allen Kranken Mut und Kraft daraus erwachsen.

Juju- und Jugendaufnahme am 24.09. im Gottesdienst

Im Gottesdienst um 10.45 Uhr am 24. September will die Juju die neuen Fünftklässler in ihre Gruppe aufnehmen. (die Angabe in den Briefen 3.9. wurde verändert!)
Die Juju (Schüler der 5. bis 8.Klasse) trifft sich wöchentlich freitags von 17 bis 19 Uhr und möchte die Begeisterung für Gott, die mit der Erstkommunion ihren 1. Höhepunkt hatte, wach halten.
Wir spielen, lachen, diskutieren und beten miteinander.
Gemeinschaft lebt von der Verschiedenheit und kann zur Kraftquelle werden.
Wir verstehen uns als Teil unserer großen Gemeinde, sind auf dem Weg, der zur Firmung und Aufnahme in die Jugend führen wird.
Deshalb werden im gleichen Gottesdienst unsere ehemaligen Jujus in die Jugend aufgenommen.

Dass die Juband für frischen musikalischen Wind sorgt, zeigt wie lebendig und bunt gelebter Glaube in unserer Gemeinde sein kann, und möchte DICH ganz herzlich dazu einladen.
Gern dürfen Klassenkameraden anderer Konfessionen oder Religionen mitgebracht werden.

Connie und Uta

neues pastorales Projekt in unserer VG

Das Bistum fördert pastoraler Projekte. Nach Beratungen in der Steuerungsgruppe, den Pfarrgemeinde- und Kirchenräten unserer Verantwortungsgemeinschaft wurde ein Antrag auf Förderung des Projektes „Bunte Kirche Neustadt“ gestellt, der nun bewilligt wurde. Im Schreiben des Vergabeausschusses heißt es: „Das Projekt reagiert auf die Situation der Kirche… Die Menschen haben die Möglichkeit, katholischer Kirche in bisher nicht vorhandener Facette zu begegnen… Das eröffnet ggf. neue Räume, Menschen mit der Person und Botschaft Jesu in Berührung zu bringen. Damit stimmt das Projekt in besonderer Weise mit den Zielen des Erkundungsprozesses überein.“ Ab Juli 2017 stehen uns damit am Bischofsweg 56 Räume für pastorale Angebote zur Verfügung, die bisher in evangelischer Trägerschaft waren. Personalentscheidungen hierzu wird uns das Ordinariat in Kürze mitteilen. Die Fördermittel sind auf 3 Jahre begrenzt. Wer Interesse hat hier mitzuwirken, melde sich im Pfarrhaus in der Neustadt oder direkt unter kontakt@bunte-kirche-dresden.de.

Rebekka-Chiara Hengge geht zur Hälfte
Seit August 2017 bin ich halb in der Gemeinde und halb in der Bunten Kirche Neustadt am Bischofsweg 56 tätig. Dieses vom Bischöflichen Ordinariat geförderte Projekt will dem Sendungsauftrag der Kirche gerecht werden. Zusammen mit meinen Kolleginnen Antonia Kirtzel (Gemeindereferentin) und Melanie Jäkel (Sozialpädagogin) gilt es, mitten in der Neustadt einen Begegnungsraum zu schaffen und Gott und Kirche neu erlebbar zu machen. Kein „Abgang“ aus der Gemeinde meinerseits also, sondern ein „Hinweg“ zu Menschen, denen wir fremd (geworden) sind. Meine Hoffnung: Dass sich diejenigen finden, denen Gott die Sehnsucht ins Herz gelegt hat, dort in irgendeiner Weise mitzuwirken. Schauen SIE vorbei! Verbringen Sie mit Ihrer Gemeinde- oder Freizeitgruppe dort einen Abend und machen Sie die Erfahrung, dass wir Christen viel zu geben haben und viel lernen können!
Rebekka-Chiara Hengge

Mehr Informationen sind auf der Webseite zu erfahren: www.bunte-kirche-dresden.de

Gemeindefest und Abschied

Es war wieder schön, unser Gemeindefest.

Die intensiven Kontakte nach oben waren erfolgreich, Petrus hat uns keinen Regen geschickt und wir konnten draußen feiern. Bunt war es gleich zu Beginn mit dem Verteilen von Rosen für besondere Gemeindemitglieder und bunt ging es weiter mit einem herrlichen Buffet (leider haben nur ein paar wenige Leute etwas zu essen mitgebracht, das war aber international köstlich). Mir hat besonders gut das selbstgebackene Kastenkörnerbrot geschmeckt, über das Rezept würde ich mich ganz arg freuen. Ein Hit war natürlich auch die Cocktailbar unserer syrischen Freunde. Unser neuer Kaplan hat sich gut eingefunden, der alte wurde – schweren Herzens – verabschiedet. Die Angebote nach dem Essen waren klasse, aber es war auch schön, mit einigen Leuten einfach nur zu plauschen. Ich finde, wir sind eine tolle Gemeinde.
Anja Müller

RKW 2017

„Miteinander zuum Geschenk werden“

Wenn die letzte Sommerferienwoche naht werden in Klotzsche, in der Neustadt und darüber hinaus Koffer gepackt. 84 Kinder, 7 jugendliche Helfer, 19 Gruppenleiter und Betreuerinnen, das vierköpfige Küchenteam, jede Menge Material und Lebensmittel erreichten so Anfang August das Kloster Wechselburg. Eine Woche lang wird zusammen gelebt, gelernt, gebetet, gesungen, gespielt, gebastelt. Erstmals kocht das Küchenteam alle Mahlzeiten selbst. Es ist außerdem spezialisiert auf Wespenstiche und Heimwehpillen. Gedränge bei der Tauferinnerungsfeier: Aus dem über 1000 Jahre alten Taufstein werden die Weihwasserflaschen befüllt. Beeindruckende Stille und großer Klang beim Taizéabend in der Basilika. Urknall spielen, Murmelversteck filzen, Gebetshocker zimmern und alle Kraft einsetzen beim Paddeln auf der Mulde. Und glücklicherweise ist die Wanderung lange genug um die Funktionsweise der Gleisschotterbettungsreinigungsmaschine zu verstehen. RKW!

Text: Rebekka Chiara Hengge
Fotos: Leonard Henze