Kategorie: Aktuelles

Musikalische Vesper Buß- und Bettag – 17 Uhr

eine stille musik

Am 22.11.2017 erklingt in der St. Martin-Kirche auf der Stauffenbergallee selten hörbare Musik.
Alle Chöre unserer Verantwortungsgemeinschaft singen gemeinsam mit professionellen Solisten und Musikern:
die Kantate von J.S. Bach: „Gottes Zeit ist die allerbeste“ (Actus tragicus)
und von G.Ph. Telemann: „Sey getreu biß in den Todt“ und „Schaffe in mir Gott ein reines Hertz“
Die Musikalische Leitung hat Jochen Schubert.

Passend zum Charakter des Tages wird es in Form einer Andacht ohne Applaus gehalten.
Für die weitere Durchführung solcher Vespern gibt es am Ausgang eine Kollekte.
Für dieses Jahr ist es die letzte geistliche Musik der Reihe Misik in St. Martin.

Rückblick:
Frohlockt dem Herrn … in hellem Chore

Geistliche Chor- und Instrumentalmusik für Chöre, Laute, Violone und Truhenorgel

Werke von Philibert Jambe de Fer, Giovanni Pierluigi da Palestrina,
Ludovico Grossi da Viadana , Heinrich Schütz u.a.

Die Chöre der Gemeinden St. Hubertus, St. Franziskus Xaverius und St. Josef aus Dresden sangen in der Schlosskapelle die letzte Vesper in diesem Jahr. In so einem schönem Raum und in so großer Besetzung – war es für uns Sänger ein Vergnügen zu singen.
Das geistliche Wort sprach Christoph Nitsche.
 

Heiko Schmiedel – Laute, Beate Ullrich – Violone,
Marco Gulde – Truhenorgel und Leitung

Mary’s Land – Filmempfehlung

Dieser Film wird an folgenden Tagen im Rundkino Dresden gezeigt:
Sonntag, 19. November, 17:30 Uhr
Sonntag, 20. Dezember, 17:30 Uhr
„Wunderschöne und kraftvolle Bilder“
„Ein Roadmovie des Herzens“
„Spannend, berührend, humorvoll“
Ein Spezialagent, des Teufels Advokat, erhält einen neuen Auftrag: ohne Furcht über die etwas herauszufinden, die noch immer auf den Beistand des Himmels vertrauen. Sind sie Betrüger? Oder gar Betrogene? Sollte er herausfinden, dass ihr Glaube falsch ist, werden wir so weitermachen wie bisher… aber was, wenn es doch kein Märchen ist?
Vordergründig geht es um Marienverehrung, aber eigentlich dreht sich der Film um die Sehnsucht Gottes nach allen seinen Kindern und um das oft unverhoffte und lebensverändernde Erlebnis seiner bedingungslosen Liebe.“

Der Film des Spaniers Juan Manuel Cotelo (DER LETZTE GIPFEL) ist teils Spielfilm, teils Dokumentation über Gottes Wirken durch Maria in der Welt des 21. Jahrhunderts.
MARY’S LAND feierte im Dezember 2013 in Madrid Premiere und lief seitdem in weiteren 26 Ländern, z.B. USA, Mexiko, Argentinien, Italien, Ungarn, Brasilien und Litauen und das mit großem Erfolg. Teilweise hielt er sich bis zu 7 Monaten in den Kinos, obwohl die durchschnittliche Spieldauer eines Filmes 2 Wochen beträgt.
Aufgebaut ist MARY’S LAND wie ein Agenten-Thriller: Des Teufels Advokat zieht durch die Welt, um Menschen zu befragen, die eine Bekehrung erlebt haben, bei der Maria eine besondere Rolle gespielt hat. Die Untersuchungsfrage lautet: ist das alles ein Schwindel oder entspricht es der Wahrheit? Was ist dran an diesem Gott, der „Vater“ genannt wird, wer ist dieser Jesus und was spielt seine Mutter Maria für eine Rolle? Und wenn das alles wahr ist, was hat das für Konsequenzen für mein Leben? Die großen Marienerscheinungsorte spielen eine wichtige Rolle (Guadalupe und Medjugorje, Lourdes und Fatima).

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Leben zwischen Mauern – Abend mit Faten Mukarker

Faten Mukarker ist eine palästinensische Friedensaktivistin, Reiseleiterin und Buchautorin. Sie ist griechisch-orthodoxe Christin. In Bonn aufgewachsen, weil ihr Vater in Deutschland eine Anstellung gefunden hatte, kehrte sie als 20-Jährige zurück nach Palästina, um zu heiraten. Sie lebt jetzt in Beit Jala bei Bethlehem.

Palästina lebt im Schatten der Mauer, die Israel zu seinem Schutz errichtet hat. Auf beiden Seiten gibt es Menschen, die an einen gerechten Frieden glauben. Aber welche Hürden müssen überwunden werden, damit die beiden Völker endlich wieder zu einem Nebeneinander, vielleicht sogar Miteinander finden? Faten Mukarker macht verschiedene Etappen des Konflikts zwischen Israel und Palästina transparent. Sie wird aber auch über die besonderen Bedingungen des alltäglichen Lebens sprechen und deutlich machen, dass sie und ihre Landsleute nichts sehnlicher wünschen als ohne Angst, frei und selbstbestimmt zu leben

Herzliche Einladung in den Pfarrsaal für Samstag, 18.11.2017 um 20 Uhr !

Vorbereitung Sternsingen 2018

Die Begleiter der Sternsinger treffen sich am 7. Dezember 2017 von 18:30 bis 20:00 Uhr.

Rückblick 2017

Großer Beteiligung erfreute sich das Sternsingen 2017. Es liefen insgesamt 25 Gruppen, verteilt auf 3 Tage. Besucht wurden Menschen in Weixdorf, Hellerau, Klotzsche, der Neustadt und an anderen Orten.
Darunter waren auch der Ministerpräsident und die verdutzten Gäste in den Restaurants und Kneipen der Neustadt.
Die Sternsinger kamen zu Fuß, mit dem Auto, und (einmalig!) mit dem Schlitten.

In den Spendenbüchsen fanden sich 2 Liedzettel, 1 Stück Alufolie, 1,5 Steinchen und 4.869,11 €.
Das Geld wird in den nächsten Tagen dem Kindermissionswerk übergeben.
Es kommt 1551 Projekten in 108 Ländern zu Gute. Dieses Jahr besonders den Menschen in der Turkana, einer dürregezeichneten Region Kenias.

 

St. Martin feiern

Martinsandacht und Umzug am Samstag 11.11.2017 in Klotzsche:
beginnt 17 Uhr an der Christuskirche und führt zur Darwinstr. 19 in die Heilig-Kreuz-Kapelle.
Jujus treffen sich mit den Konfirmanten gemeinsam 16.45 Uhr zur Einweisung von Pfarrer Börner vor der Christuskirche.
Die Kollekte ist für ein Kinder- und Jugendprojekt in Rumänien
 

Martinsandacht und Umzug am Samstag 11.11.2017 in der Neustadt:
Die Andacht beginnt 16.30 Uhr in der Martin-Luther-Kirche (Martin Luther-Platz).
Die jugendlichen Fackelträger treffen sich bitte 16.30 Uhr am Martin-Luther-Platz 5 vor dem Gemeindehaus und werden dort von Frau Kristin Preuß eingewiesen.
Von der Polizei begleitet zieht der Umzug zum Bischofsweg hinauf zur Martinskirche, wo nach dem Anspiel unter dem Turm der St.-Martin-Kirche auf der Stauffenbergallee, die Hörnchenteilen geteilt werden.
Alle Jujus, die beim Tee ausschenken und Verteilen der Hörnchen helfen, treffen sich bitte bis 16.30 Uhr unter dem Turm bei Connie!
Die Kollekte ist für ein Projekt gegen Kinderarmut in der Neustadt
 

Rückblick auf 2016
Am 11.11. war es wieder soweit. Viele Kinder trafen sich in der Martin-Luther-Kirche in der Dresdner Äußeren Neustadt um den Hl. Martin von Tours zu feiern, der vor 1700 Jahren geboren wurde. Als Soldat hat er sich ein Herz für die Menschen bewahrt. Er war bereit vom hohen Ross herab zu steigen und sich einem Bettler zuzuwenden und seinen Mantel zu teilen. Dieser geschenkte Lichtblick tragen die Kinder symbolisch in Laternen in die dunkle Jahreszeit hinaus. Viele Hunderte Kinder zogen so durch die Stadt und den Alaunpark zu unserer St. Martin Kirche, wo sie ein Lagerfeuer, leckere Hörnchen und Pferd Hector erwartete. Der Hl. Martin erkannte im Traum, dass Jesus ihn berufen hatte, sein Herz an seine Mitmenschen zu verschenken, so dass Martin damals Christ und Bischof wurde. Daher haben auch wir unsere Kirche geöffnet, für alle, die diesen Raum entdecken wollten als Zeuge christlichen Glaubens.

Herzlichen Dank an alle,
die mitgeholfen haben, dass der Martinszug 2016 in der Dresdner-Neustadt so gut gelingen konnte:
den Ordnern, den Feuer- und Lichtverantwortlichen, den Martinsspiel-Darsteller, allen, auf- und abgebaut haben, dem Eine-Welt-Stand, den Teekochern und -ausschenkern, allen, die vorbereitet und mitgedacht haben, den Holzpferd-Transporteuren …
Lieben Gruß! Rebekka-Chiara Hengge

ökumenischer Gottesdienst zum Reformationsgedenken

In der Neustädter Martin-Luther-Kirche trafen sich unzählige Christen beider Konfessionen zum Gedenken an die Reformation vor 500 Jahren. Die Predigt wurde in 2 Teilen von der katholischen Gemeindereferentin Frau Rebekka-Chiara Hengge und dem evangelisch-lutherischen Gemeindepfarrer Ekkehard Möller gehalten.
Frau Hengge wollte weder die 500 jährige Trennung beklagen, noch die Erfolge der Annäherung loben. Sie fragte, was uns stärken und für die Zukunft fit machen könne.
Zukunft braucht Herkunft! Mit unserer Taufe habe wir „Christus angezogen“. Wir tragen also ein gemeinsames Untergewand, darüber verschiedene farbige Konfessionskleider. Wir haben ein gemeinsames Lebensmodell – Christus.
„Re-form-ation“ findet im Leben jedes Christen und in jeder Kirche, die sich auf ihn beruft, statt. Immer gilt es, die ursprüngliche Form, die Gestalt Christi, zu suchen.
Was macht sie aus? Jesus verkündete: „Das Reich Gottes ist nahe. Es ist mitten unter euch!“ Er feiert das Leben; anfanghaft und gegen alle Widerstände. Blinde sehen, Lahme gehen, Taube hören, Menschen kehren um.
Wir sind gerufen:
– Auge zu sein dort, wo wir mit Blindheit geschlagen sind,
– Ohr zu sein dort, wo wir lieber weghören und uns taub stellen,
– Mund zu sein für die Sprachlosen oder unserer Sprache nicht Mächtigen.
Re-form-ation heisst immer neu die Sehnsucht nach dem verheißenem Paradies wach zu halten;
heisst uns von den Herausforderungen unserer Tage nicht verunsichern oder unterkriegen zu lassen,
den Wegen trauen, die Gott uns heute führt – auch und gerade in den Umbrüchen in Kirche und Gesellschaft.
Re-form-ation – ein Prozess, der andauert und unsere ganze Aufmerksamkeit verdient.

Mit dem Ende der Ausstellung der Martin-Luther-Zitate, die an dünnen Fäden hängend zu lesen waren, war jeder eingeladen sich einen mitzunehmen.
Am 05.11.17 wird nach dem Gottesdienst 9.30 Uhr eine neue Ausstellung eröffnet:
20 Jahre Neustädter Adventskalender
Es können Kalender aus verschiedenen Jahren erworben werden.

Fürbitten:

Meinst du, dass es Sinn macht,
dass die christlichen Kirchen und Konfessionen immer wieder Wege zueinander suchen? –
Du, unser Gott, wir bitten dich:
Schenke uns Mut und Fantasie für eine Zukunft,
die Gemeinsames bewusst betonnt, feiert und der Welt bezeugt.

 

Denkst du, dass katholische und evangelische Christen
trennende Mauern niederreißen und gegeseitige Verletzungen heilen können? –
Du, unser Gott, wir bitten dich:
Erleuchte Herz und Verstand bei allen, die sich mühen im ökumenischen Prozess – in den Leitungsebenen und ganz konkret von Mensch zu Mensch in unseren Gemeinden.

 

Hast du Hoffnung, dass die Glaubenskriege in der Welt enden und Frieden wird? –
Du, unser Gott, wir bitten dich:
Bewege die Herzen und Gedanken der Religionsführer,
damit der Glaube an dich die Kraft hat eine menschlichere Welt hervorzubringen.

 

Glaubst du, dass Glaube, Hoffnung und Liebe wirklich helfen,
die himmelschreienden Ungerechtigkeiten in der Welt zu beheben? –
Du, unser Gott, wir bitten dich:
Erbarme dich unseres Kleinglaubens, erbarme dich unseres Unvermögens, wirke du durch uns! Wir öffnen uns dir und vertrauen deiner Kraft.

 

Beten können wir alle mit den Formulierungen von Rebekka-Chiara Hengge

Mit dem Ende der Ausstellung der Martin-Luther-Zitate, die an dünnen Fäden hängend zu lesen waren, war jeder eingeladen sich einen mitzunehmen.
Am 05.11.17 wird nach dem Gottesdienst 9.30 Uhr eine neue Ausstellung eröffnet:
20 Jahre Neustädter Adventskalender
Es können Kalender aus verschiedenen Jahren erworben werden.

Uta Graba

Ambulanter Hospizdienst

Der Ambulante Hospizdienst der Malteser auf der Leipziger Str. 33 bietet einen Ausbildungskurs für ehrenamtliche Hospizhelfer.
Mehr Informationen erhalten Sie über den hier hinterlegten Flyer oder über

Sylvia Jaster
Koordinatorin Hospizdienst & Besuchsdienst
Telefon: (0351) 4355517
E-Mail: hospiz@malteser-dresden.de

http://www.malteser-dresden.de/ueber-uns/malteser-in-dresden/hospizdienst-trauerarbeit.html

neues pastorales Projekt in unserer VG

Das Bistum fördert pastoraler Projekte. Nach Beratungen in der Steuerungsgruppe, den Pfarrgemeinde- und Kirchenräten unserer Verantwortungsgemeinschaft wurde ein Antrag auf Förderung des Projektes „Bunte Kirche Neustadt“ gestellt, der nun bewilligt wurde. Im Schreiben des Vergabeausschusses heißt es: „Das Projekt reagiert auf die Situation der Kirche… Die Menschen haben die Möglichkeit, katholischer Kirche in bisher nicht vorhandener Facette zu begegnen… Das eröffnet ggf. neue Räume, Menschen mit der Person und Botschaft Jesu in Berührung zu bringen. Damit stimmt das Projekt in besonderer Weise mit den Zielen des Erkundungsprozesses überein.“ Ab Juli 2017 stehen uns damit am Bischofsweg 56 Räume für pastorale Angebote zur Verfügung, die bisher in evangelischer Trägerschaft waren. Personalentscheidungen hierzu wird uns das Ordinariat in Kürze mitteilen. Die Fördermittel sind auf 3 Jahre begrenzt. Wer Interesse hat hier mitzuwirken, melde sich im Pfarrhaus in der Neustadt oder direkt unter kontakt@bunte-kirche-dresden.de.

Rebekka-Chiara Hengge geht zur Hälfte
Seit August 2017 bin ich halb in der Gemeinde und halb in der Bunten Kirche Neustadt am Bischofsweg 56 tätig. Dieses vom Bischöflichen Ordinariat geförderte Projekt will dem Sendungsauftrag der Kirche gerecht werden. Zusammen mit meinen Kolleginnen Antonia Kirtzel (Gemeindereferentin) und Melanie Jäkel (Sozialpädagogin) gilt es, mitten in der Neustadt einen Begegnungsraum zu schaffen und Gott und Kirche neu erlebbar zu machen. Kein „Abgang“ aus der Gemeinde meinerseits also, sondern ein „Hinweg“ zu Menschen, denen wir fremd (geworden) sind. Meine Hoffnung: Dass sich diejenigen finden, denen Gott die Sehnsucht ins Herz gelegt hat, dort in irgendeiner Weise mitzuwirken. Schauen SIE vorbei! Verbringen Sie mit Ihrer Gemeinde- oder Freizeitgruppe dort einen Abend und machen Sie die Erfahrung, dass wir Christen viel zu geben haben und viel lernen können!
Rebekka-Chiara Hengge

Mehr Informationen sind auf der Webseite zu erfahren: www.bunte-kirche-dresden.de