Nacht der Versöhnung in St. Martin

Zur 3. Nacht der Barmherzigkeit waren auch alle Erstkommunionkinder und die Jugendlichen, die sich auf die Firmung vorbereiten, geladen. Es war beeindruckend, wie das Kindergewusel, die Musik und der gemeinsame Gesang zu einem Ganzen verschmolzen. Das hatte etwas, dass wir Erwachsenen die Kinder mit unserem Gebet begleiten konnten. Als ich eine Kerze am Altar anzündete, kam ein Junge neben mich, der gerade beim Kaplan war, und legte in die Räucherschale mehr Weihrauch ein. Irre in seine Augen zu sehen und die Flamme und den Weihrauch zu beobachten.
Gebete zur Besinnung, Lieder, Flöten-Improvisationen, Orgelmusik, die Gemeinschaft der anderen …
Nach 22 Uhr kam ich vor der Kirche mit einer Gruppe ins Gespräch: „Wir kommen aus Schirgiswalde und hatten mit Martin Kochalski dies erlebt. Leider war das ohne ihn nicht so gelungen, so machten wir uns auf den Weg nach Dresden.“

Die „Nacht der Versöhnung“ ist ein Projekt der VG Dresden-Nord. Hinter „Nacht der Versöhnung“ verbirgt sich ein vielfältiger, geistlicher Abend. Am Beginn wird das Allerheiligste ausgesetzt – Jesus Christus in unserer Mitte. Für ungefähr 2 bis 3 Stunden hat jeder Teilnehmende die Möglichkeit, die Zeit individuell zu nutzen. Er kann sich setzen, umhergehen, beten, der Musik lauschen, geistliche Angebote wahrnehmen, …
Dabei ist wichtig, was der/die Einzelne im Moment braucht. Auch Beginn und Ende dieser Zeit kann jeder für sich selbst bestimmen.

Die geistlichen Angebote, die alle gleichzeitig in Bereichen des Kirchenraumes ablaufen, umfassen:

 + Auflegen von Weihrauch   + Ziehen eines Bibelspruches   + Sakrament der Versöhnung (Beichte)   + Krankensalbung   + Gebetsdienst (zusammen mit anderen für die eigenen Anliegen beten oder beten lassen) 
Der Klang der Musik und die dezente Ausleuchtung sorgten für die nötige Intimität,
um geschützt mit Gott in Kontakt zu kommen.

Hier Bilder vom 17.12.16 aus der Pieschener Kirche, die Raum für Gebet, Musik und das Sakrament der Versöhnung war: