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Ein tragfähiger Grund in bewegter Zeit – Familienfreizeit in Jauernick

Religiöse Familienfreizeit im St. Wenzeslausstift in Jauernick

Vom 1.-3. September 2017 trafen sich 14 Familien der Pfarrei Franziskus Xaverius aus Dresden Neustadt/Klotzsche zu einer Religiösen Familienfreizeit im St. Wenzeslausstift in Jauernick. Gemeinsam mit ihrem ehemaligen Gemeindepfarrer Bernd Fischer, näherten sich Eltern und Kinder dem Thema „Zeichen der Liebe Gottes“ mit geistlichen und kreativen Impulsen.

Ganz praktisch konnten alle die Freude an der gemeinsamen Zeit bei der Schnipseljagt, dem Lagerfeuerabend und dem Verweilen in der Sonne erfahren.

Zum Glück hatten die Organisatoren nicht alles verplant, so dass richtig viel Zeit zum einfach nur da sein, Austausch und Spielen auf dem wunderschönen Außengelände des St. Wenzeslaustiftes blieb.

Der Höhepunkt des Wochenendes war die gemeinsame Eucharistiefeier in der Hauskapelle.

Das gemeinsame Beten und Singen, Spielen und Verweilen in der Gemeinschaft, hat allen Familien sehr gut getan und hat Kraft und neuen Mut für die im Alltag oft großen Herausforderungen in unserer sich wandelnden Kirche und Gesellschaft gegeben.

Fronleichnamsfeier

Zum gemeinsamen Gottesdienst aller Dresdner Gemeinden in der Kathedrale mit unserem Bischof waren insbesondere die Erstkommunionkinder geladen. Während der anschließenden Prozession mit dem Allerheiligsten durch die Straßen wurde für unsere Stadt um den Segen Gottes gebetet.

Friedenskreuz im Saal

Unser Gemeindesaal bekommt endlich ein Kreuz:
Von Januar bis April beschäftigten sich die Grundschulkatechese mit dem Leben Jesu und fertigte ein großes Friedenskreuz. In Miniatur bemalte auch jedes Kind „sein“ Kreuz.
Das Friedenskreuz ist aus verschiedenen Puzzelteilen gefertigt und im Saal aufgehängt worden. Zum Schuljahresabschlussgottesdienst am 22.6.17 wurde es enthüllt und gesegnet.

Bunte Republik N. mit ökumenischem Gottesdienst

Auch dieses Jahr gab es innerhalb der Bunten Republik Neustadt in der evangelischen Martin-Luther-Kirche einen ökumenischem Gottesdienst. Wieder waren orthodoxe Christen aus Eritrea und wir katholischen und evangelischen Christen beteiligt.
Zum Kyrie legten viele einen symbolischen Stein auf dem Altar ab. Das Evangelium und die Predigt wurden 2-sprachig gehalten.
Das so ganz ungezwungene Tanzen der Eriträer ist immer wieder beeindruckend, ihre Gemeinde wächst, so viele kleine Kinder waren dabei.
Merken Sie es sich vor, es lohnt sich !

Wer in der Ökumene mitarbeiten möchte, meldet sich im Pfarramt oder bei Rebekka-Chiara Hengge
(gemmeindereferentin@fxdresden.de oder uta.graba@web.de)

 

Nacht der Versöhnung in St. Martin

Zur 3. Nacht der Barmherzigkeit waren auch alle Erstkommunionkinder und die Jugendlichen, die sich auf die Firmung vorbereiten, geladen. Es war beeindruckend, wie das Kindergewusel, die Musik und der gemeinsame Gesang zu einem Ganzen verschmolzen. Das hatte etwas, dass wir Erwachsenen die Kinder mit unserem Gebet begleiten konnten. Als ich eine Kerze am Altar anzündete, kam ein Junge neben mich, der gerade beim Kaplan war, und legte in die Räucherschale mehr Weihrauch ein. Irre in seine Augen zu sehen und die Flamme und den Weihrauch zu beobachten.
Gebete zur Besinnung, Lieder, Flöten-Improvisationen, Orgelmusik, die Gemeinschaft der anderen …
Nach 22 Uhr kam ich vor der Kirche mit einer Gruppe ins Gespräch: „Wir kommen aus Schirgiswalde und hatten mit Martin Kochalski dies erlebt. Leider war das ohne ihn nicht so gelungen, so machten wir uns auf den Weg nach Dresden.“

Die „Nacht der Versöhnung“ ist ein Projekt der VG Dresden-Nord. Hinter „Nacht der Versöhnung“ verbirgt sich ein vielfältiger, geistlicher Abend. Am Beginn wird das Allerheiligste ausgesetzt – Jesus Christus in unserer Mitte. Für ungefähr 2 bis 3 Stunden hat jeder Teilnehmende die Möglichkeit, die Zeit individuell zu nutzen. Er kann sich setzen, umhergehen, beten, der Musik lauschen, geistliche Angebote wahrnehmen, …
Dabei ist wichtig, was der/die Einzelne im Moment braucht. Auch Beginn und Ende dieser Zeit kann jeder für sich selbst bestimmen.

Die geistlichen Angebote, die alle gleichzeitig in Bereichen des Kirchenraumes ablaufen, umfassen:

 + Auflegen von Weihrauch   + Ziehen eines Bibelspruches   + Sakrament der Versöhnung (Beichte)   + Krankensalbung   + Gebetsdienst (zusammen mit anderen für die eigenen Anliegen beten oder beten lassen) 
Der Klang der Musik und die dezente Ausleuchtung sorgten für die nötige Intimität,
um geschützt mit Gott in Kontakt zu kommen.

Hier Bilder vom 17.12.16 aus der Pieschener Kirche, die Raum für Gebet, Musik und das Sakrament der Versöhnung war:

Das bewegt den PGR

Es sind bereits über 2 Jahre, dass der zuletzt gewählte Pfarrgemeinderat im Amt ist. Er versucht, gemeinsam mit dem Pfarrteam in dieser sich stark verändernden Zeit nach bestem Wissen und Gewissen und seinen Möglichkeiten die Geschicke der Pfarrei zukunftsgerichtet zu lenken.
Nach einer Zwischenbilanz im Herbst schauten wir in einer vergangenen Sitzung noch einmal besonders auf die vor 2 Jahren gegründeten Seelsorgebereiche. Unser Anliegen war es ursprüng- lich, möglichst viele Gemeindeglieder zu ermuntern, ihre eigenen Fähigkeiten zu entdecken und diese gewinnbringend unter zunehmend eigenständiger Leitung für ein lebendiges Gemeindeleben einzusetzen. Während manche Bereiche gut funktionieren und sich einige 14 Gemeindemitglieder an unterschiedlichen Aktionen beteiligen, ist es in anderen Bereichen sehr mühsam, Mitstreiter für die unterschiedlichen Anliegen und Aufgaben zu finden. Mit Blick darauf, dass alle funktionier- enden Bereiche von einem hauptamtlichen Mitarbeiter oder einem PGR-Mitglied geleitet werden, müssen wir die Idee von damals neu überdenken. Aber auch unabhängig davon, ob das Format der Seelsorgebereiche das richtige ist, stellen wir fest, dass unsere Bemühungen, auf einzelne Leute zuzugehen und diese zum Mittun bei einzelnen Aktionen zu ermuntern, immer weniger Erfolg haben. Woran liegt das? Wir wissen, dass viele von uns auf Arbeit und in der Familie sehr engagiert sind und im Laufe einer Woche nicht viel übrig bleibt von der wahrscheinlich wertvollsten Ressource, die uns zur Verfügung steht: Zeit! Wir wollen auch nicht an das –zu unseren Jugendzeiten oft überstrapazierte– schlechte Gewissen appellieren. Und mit der Zeit ändern sich wohl auch Ansprüche und Kraftquellen von Gemeinschaftsformen.
Das heißt aber, dass unser bisheriges Gemeinde- und Glaubensweitergabesystem nicht mehr (lange) funktioniert und wir uns neu besinnen und neue Fragen stellen müssen:
1. Wie groß ist deine Leidenschaft für unseren Glauben?
2. Wofür brennt dein Herz heute?
3. Was tust du so gern, dass es Dich keine Kraft kostet, sondern Dir noch gibt?
4. Was für eine Gemeinde wollen wir in Zukunft sein?
5. Was ist uns wichtig, was trägt uns jetzt und in den nächsten Jahren?

Diese Fragen möchten wir als PGR im nächsten Jahr mit der ganzen Gemeinde ergründen und Sichtweisen dazu austauschen in der Hoffnung, uns bewusster, neu, ohne das Gefühl von Überforderung bei den Einzelnen, mit noch mehr Freude und Ausstrahlungskraft ausrichten zu können.
Schreiben Sie uns Ihre Gedanken und Sichtweisen zu diesen Fragen per E-Mail an pgr@fxdresden.de oder per Post an PGR der Pfarrei St. Franziskus Xaverius, Stauffenbergallee 9h, 01099 Dresden.
Steffi Barth (Vorsitzende des PGR)
 
 

Bischof zu Besuch in VG

Wie tickt unser neuer Bischof, wie ticken wir in unserer VG?

Am 14.1. stellte die erste Teilfrage Bischof Heinrich zu Beginn seiner Predigt und stellte sich vor. Mit dem Bild seines Bischofstabes beschrieb er seine Ziele. Er will für uns Hirte sein, uns auf dem Weg spirituell begleiten.
Im Anschluss waren alle Pfarreien der VG eingeladen zu einer Gesprächsrunde. Viele Informationen zu Vorgehensweisen, dem Zeitplan des Prozesses der Zusammenlegung von Pfarreien, Visionen der Hauptamtler wurden gegeben. Die sogenannte Murmelrunde, in der wir aufgefordert wurden, an den 12 Tischen, wo ca. 9 Christen bunt gemischt zusammen saßen, uns auszutauschen, hat mich am meisten begeistert. Wir waren aufgefordert auf einen kleinen Zettel 2 Schwerpunkte zu nennen, die uns auf diesem Weg wichtig sind. Die Antworten waren sehr verschieden.
Ein Versprecher, der VG versehentlich mit Verbrauchergemeinschaft benannte, sorgte für schallendes Lachen und wurde vom Bischof aufgegriffen. Auch er hätte sich schon versprochen, berichtete er und zwar mit Verwaltungsgemeinschaft.
Ja, das wäre doch eine tolle Vision, wenn die Seelsorger weniger verwalten müssten und mehr als Seelsorger tätig wären, und wenn wir Christen uns nicht als Verbraucher verstehen würden.
Dann wird aus einer Verwaltungs-/ Verbrauchergemeinschaft eine Verantwortungsgemeinschaft.
Uta Graba

Einladung zum Glaubensseminar in der Fastenzeit

„Unterwegs nach Emmaus“ – Unter diesem Thema möchten wir alle Interessierten in unserer Verantwortungsgemeinschaft zu einem geistgeführten Pilgerweg in der Fastenzeit einladen. Stationen dieses Glaubenswegs sind die Evangelien der Fastensonntage sowie die Emmaus-Erzählung. Durch persönliche Besinnungszeiten, Predigtimpulse und wöchentliche Treffen zum Gedankenaustausch wollen wir uns auf Ostern vorbereiten.

Anhand eines vorbereiteten Heftes bereiten sich die Teilnehmer etwa 2×20 min unter der Woche in persönlicher Besinnung auf das Sonntagsevangelium vor. Die Priester der VG werden am Sonntag in der Predigt und mit anderen Gottesdienst-Elementen das Thema aufgreifen. Bei einem wöchentlichen Treffen entweder montags 20:00 in der Brockhausvilla in Pillnitz oder sonntags 10:15 in Pieschen können die Teilnehmer sich zu dem Thema austauschen. In Gebet, Gesang und Musik, in Besinnung und Gespräch wollen wir dem Geist der Evangelien und dem Anruf des Geistes heute nachspüren. Bei entsprechendem Interesse wäre ein weiteres Treffen an einem anderen Wochentag zusätzlich in der Neustadt möglich.

Vorbereitungsteam: Alexander Narr, Franz-Georg Lauck, Maria Minkner, Martin Geibel.

Wegen der Arbeitsmaterialien wird eine Anmeldung erbeten an Alexander Narr: alexander@bittlnarr.de oder 0172/3442326 (SMS, WhatsApp, Anruf).

Download des Infoblattes: Gemeinsam auf dem Weg-Info

Erneuerung der Taufgnade

EINLADUNG:
Im Jahr 2017 bitten wir unsere Gemeindemitglieder – Groß und Klein – dem TAUFTAG einen besonderen Stellenwert zu geben.
Warum nicht Freunde, Paten und Verwandte einladen, um diesen besonderen Tag zu würdigen?!
Mit dem Sakrament der Taufe sind wir Christ geworden. Wir gehören zur Kirche Jesu Christi. Mehr noch – in der Taufliturgie heißt es: Wir haben „Christus angezogen“ und sind ein „neuer Mensch“ geworden; diese „Würde“ sollen wir ein Leben lang bewahren.
Im Familiengottesdienst in der St. Martin Kirche, jeweils am 1. Sonntag im Monat, 10.45 Uhr, laden wir diejenigen ein, die im jeweiligen Monat ihren Tauftag begehen, die mitgebrachten oder die bereitgestellten TAUFKERZEN zu entzünden und so das Geschenk der Taufe zu feiern.
Im ASPERGES besprengt der Priester die Gläubigen mit geweihtem Taufwasser, dem „Weihwasser“. Wir festigen in dieser Segenshandlung unseren TAUFBUND und bitten Gott um die Erneuerung der TAUFGNADE.

    Wir freuen uns auch sehr, wenn Sie im Gottesdienst einige Worte sagen zu folgenden Fragen:

  • Was bedeutet mir meine Taufe?
  • Wie hat sich die Taufgnade entfaltet?
  • Was hat sich aus meiner Taufe entwickelt?
  • Welches Leben, welche Haltungen, welches Engagement in und außerhalb der Gemeinde?

Rebekka-Chiara Hengge, Gemeindereferentin

Der Gottesdienst (08.01.2017) wurde von der Ju-Band und den Sternsingern besonders gestaltet.
Am 05.02.2017 feierten die Getauften von Januar und Februar und Maximilian wurde gefirmt. Die Schola sang.