Alle Artikel von Uta Graba

Jugendfahrt nach Berlin 12. – 15.02.18

Das echte Leben ist Begegnung.
Herzliche Einladung zu Jugendfahrt nach Berlin. Wir fahren vom 12. – 15.02.2018 und werden im Gästehaus der Franziskaner in Berlin-Pankow übernachten.

Unsere Hauptstadt hat viele Gesichter und ist somit vielschichtig, vielfältig und bunt.

Dem werden wir vor Ort nachgehen…

Wir werden interessante Begegnungen haben: Menschen in der Suppenküche, Menschen im Bundestag, Menschen in der Berliner Philharmonie, Menschen im Kloster oder einfach zwischendurch, Menschen auf der Straße und vieles mehr…!

Bist du Neugierig geworden, dann kommt und fahr mit und zeige Dein Gesicht der Hauptstadt und sie wird mit dir garantiert noch bunter und vielfältiger werden…

Euer
Franz-Josef Herzog
Jugendmitarbeiter

Die nächsten Aktionen der Jugend im gesamten VG-Raum sind:

  •   18.01.2018 um 15 Uhr Besuch im Sächsischen Landtag
  •   09.02. „Tag der Begegnung mit der „Initiative Christen für Europa e.V. / ab 17 Uhr, anschließend Deka-Party auch im Pfarrhaus Neustadt
  •   Mahnwache am 26.02.2018 um 15.30 am Neumarkt „Aktion Aufschrei – Stopp den Waffenexport“ Jugend geht auf die Straße und zeigt Flagge
  •   23.05.2018 REWE Team-Challenger – Jugend der VG läuft der Neugründung der Pfarrei im Herbst 2018 „entgegen“ (Anmeldung in den Jugendgruppen)

Sternsinger und Kneipentour

Wenn ich meine Finger an die Tastatur lege um den Artikel zu schreiben, denke ich an die vielen Kinder und Begleiter aus unseren Gemeinden, Josef, FX und Hubertus, die sich aufgemacht haben um Familien zu besuchen … viel Gesang und gute Worte waren stets mit dabei. Kinder – die Segen sind …Toll! Sternsinger sind unterwegs gewesen in unseren Gemeinden, welche Freude für uns, aber auch für die Kinder, die keinen Namen haben … heuer in Indien …
Was ist dann eine Kneipentour der Sternsinger?
Hamm … ich finde die Tour der Jugend aus der Neustadt bemerkenswert, weil sie Grenzen überschritten haben, und haben die „Kirche“ an Orten(Kneipen) aufleuchten lassen, mit denen keiner rechnet … nebenbei haben sie knapp 300 Euro zusammengebettelt. Hmm … Was für eine Freude! Sternsinger 2018, Kirche an Orten, die zu Segensorten werden!
Inside und Outside. Kirche der Zukunft oder Gegenwart !?
Eurer Franz-Josef Herzog (Jugendmitarbeiter)

Herzlich willkommen Ludger Kauder in unserer VG

Eingezogen in unser Pfarrhaus ist er ja schon im Dezember und feierte mehrfach mit uns schon Gottesdienst und den Sternsingern gab er nicht nur den Segen sondern wertvolle Tipps. Am 7. Januar wurde der neue priesterliche Mitarbeiter in unserer VG Pfarrer Ludger Kauder festlich im Gottesdienst eingeführt. Neben den vielen bunten Sternsingern waren Familienangehörige, Gemeindemitglieder aus seiner alten Gemeinde in Werdau, Vertreter aus den anderen Pfarreien unserer VG und auch Kollegen gekommen.
Der Leiter unserer VG, Pfarrer Thaddäus Posielek, hieß ihn herzlich willkommen. Wir hörten sogar die offiziellen Berufungsworte unseres Bischofs. Unsere Gemeinde brachte ihre Freude nicht nur in Grußworten (wie es die Pfarrgemeinderatsvorsitzenden und Antonia Kirtzel taten), sondern mit frohem Gesang begleitet durch die Juband bzw. der strahlenden Kinderschola zum Ausdruck.
Wir sind getauft, Gott hat uns einzeln beim Namen gerufen, er will uns liebender Vater, Abba, sein. In dieser Annahme, seiner Liebe, seiner Wertschätzung, sendet er uns. Mögen wir gemeinsam jeder mit seinen Gaben und Charismen diesen Auftrag mit Leben füllen.

Beste Gelegenheit dafür ist am kommenden Sonntag (14. Januar), da findet von 9 bis 14 Uhr das 2. Treffen auf dem Weg zur Neugründung der Pfarrei in unserem Pfarrhaus statt.
Thema: „Sie hielten an der Lehre der Apostel fest und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den Gebeten“ Apg 2,37ff
Eucharistisch Kirche sein – 6 Bilder der möglichen Entwicklungsschritte von Kirche am Ort

(Ein weiteres Treffen gibt es dann am 4. März!)
Uta Graba

Weihnachten im Stall

Weihnachten im Stall – davon hörte ich letztes Jahr bei den Vermeldungen. Zur Kirchenreinigung im Advent 2016 waren wohl nur 1 oder 2 Gemeindemitglieder erschienen. Mich machte es sehr betroffen.

Weil ich mit der Juju 2x im Jahr Kirche putze, beteiligte ich mich nie an den großen Putztagen. Dieses Halbjahr war ich nicht da, und Connie putzte allein mit den Jujus.
Dass neben unseren Gemeindereferentinnen nur 5 (ich eingeschlossen) zur Verfügung standen, war hart.

Es gab immer mal wieder Diskussionen, eine Firma für diese Arbeiten mit einzubeziehen. Alles in Geld zu wiegen und abzugeben bzw. dem der wenig hat, die Möglichkeit zu geben, sich auf diese Weise mit einzubringen …
waren gute Gründe, dies nicht zu tun.

Es gibt viele stille Dienste in der Gemeinde und ich danke allen, die im Verborgenen tun.
Ein Sattelschlepper mit einem riesengroßen Weihnachtsbaum kam vorgefahren und es faszinierte mich, wie eingespielt die Männer den Kollos zu Stehen brachten.
Da werden Lampen gewechselt, Staubsauger repariert, Wäsche gewaschen, gelegt …

Und es wäre wirklich ein Traum, wenn es auf MEHR Hände verteilt würde. Denn dann kann jeder auch auf seine Grenzen achten und hat nicht Rückenschmerzen sondern Freude nach solch einem Dienst.
Ein neues Putzsystem soll ausprobiert werden, ich hoffe es spricht mehr Menschen an.

Nach dem Juju-Putzen gibt es Pizza zum Abendbrot. Auch so etwas wäre möglich, wenn mehr Leute kommen würden.

Uta Graba

22.12.17 Offener Advent mit Theater

Die Juju hatte zu einem kleinem Theaterstück / Meditation am 22.12.17 um 18 Uhr in die St. Martin-Kirche eingeladen.
Es war nicht nur für ERltern und Gemeindemitglieder gedacht.
Über Advenster, den lebendigen Neustädter Adventskalender kamen auch viele.
Welche Rolle möchte ich gern spielen im Krippenspiel?
Worauf warten wir?
Wie kommt Gott heute zu uns? Wieder als Kind? Oder ganz anders?

Connie, Antonia und Uta

Wo gelebter Glaube die Grenzen überwindet, entsteht Hoffnung und Heilung

„Wo gelebter Glaube die Grenzen überwindet“
Stricken und Häkeln für das Caritas Baby Hospital in Bethlehem
„Ausgerechnet in Bethlehem, dem Geburtsort Jesu, ist der Konflikt zwischen Juden, Moslems und Christen allgegenwärtig. Nirgendwo sonst wird die Teilung des Heiligen Landes durch Mauern und Grenzposten deutlicher“, schreibt die „Für Sie“ in einem Artikel vom 02/2017.

Doch das Caritas Baby Hospital in Bethlehem macht zwischen Glauben, Nationalität und sozialer Herkunft keinen Unterschied. An diesem Ort der Hoffnung ist nur eins wichtig: das Wohl der kleinen Patienten. Das Hospital ist ein neutraler Ort.
Bezahlen müssen die Eltern für die Behandlungen nicht. Es gibt aber jeder soviel er kann. Hoffnung und Kraft bekommen die kleinen Patienten auch durch die Gruppe „Band of Smile“, das sind acht Klinikclowns, die in ihrer Freizeit Kinder und Eltern aufmuntern. Vier Sozialarbeiter unterstützen die Eltern bei wichtigen Lebensfragen wie Hygiene, Ernährung und geben psychologische Hilfestellung. Die Behandlungstische z.B. sind Spezialanfertigungen, um den Kindern die Angst vor den notwendigen Untersuchungen zu nehmen, siehe hierzu die Bilder. (Quelle: ebenda)
Ich bin oft in Israel und habe Kontakt zum Hospital aufgenommen, um zu erfahren, wie ich zusammen mit anderen Dresdener Strickfrauen zielgerichtet helfen kann. Herausgekommen ist, dass im Labor, wo die kleinen Patienten untersucht werden, dringend Püppchen und Greiflinge benötigt werden, um die Patienten vom eigentlichen Geschehen abzulenken und ihnen die Angst zu nehmen.

Seit Januar 2017 stricken und häkeln wir Seniorinnen unserer Pfarrgemeinde mit anderen Strickerinnen kleine und größere Püppchen, Babygreiflinge, Schmusetücher und auch Babydecken für das Caritas Baby Hospital in Betlehem.
Bisher wurden 4 große Pakete mit insgesamt 12,9 kg auf den Weg nach Bethlehem gebracht. Das Porto betrug 127,92€.
Wer nicht häkeln oder stricken kann, aber uns unterstützen möchte, kann sich gern am umfangreichen Porto beteiligen oder mit Wollspenden helfen; gern auch kleine Knäuel und Unvollendetes. Dafür sind wir auch sehr dankbar. Ansprechpartner für diese Belange sind Frau Strobach 0351/ 8903601 und Frau Geyer 0172/100 23 10.

Anbei die Mail von der Managerin des Hospitals auf unser 4. Paket :

Betreff: RE: Paket unterwegs
Von: Livia Leykauf
An: geyer.karin@arcor.de
Liebe Frau Geyer,
Liebe Strickgruppe,
liebe Handarbeiterinnen der Franziskus Xaverius Gemeinde und der Volkssolidarität.
Heute kam Ihr großes Paket mit all den süssen Püppchen und Figuren. Umgehend habe ich unseren Laborleiter angerufen und ihm gesagt, es sei eine neue Ladung gekommen – er war sehr froh.
Jetzt haben wir einen guten Vorrat und ich kann Ihnen versichern, es werden viele Tränchen dank Ihnen und Ihrer Arbeit getrocknet.
Sehr herzliche Grüsse aus Bethlehem, Danke für Ihren Eifer und Ihre schöne Arbeit! Bitte grüssen Sie alle Mithäklerinnen / Mitstrickerinnen herzlich.
Danke, shukran
Livia Leykauf

„Wo gelebter Glaube die Grenzen überwindet, entsteht Hoffnung und Heilung“

Karin Geyer

17.12. Arabisch christliche Weihnachtslieder

Am 17. Dezember sang der Chor der Arabischen Gemeinde arabische Weihnachtslieder um 15 Uhr in der katholische Kirche St. Martin in Dresden-Neustadt arabische Weihnachtslieder. Die Kirche war brechend voll. Es waren ca. 2/3 arabische Christen und 1/3 aus deutsche Christen. Eine Übersetzerin laß vor den Liedern eine deutsche Übersetzung. Dafür sei ihr hier herzlich gedankt.
Es gab auch Melodien, wie z. B. die von „Engeln auf den Feldern singen“, die wir kannten.

Mit einem kleinen Kaffeetrinken und Dank für alle Mithilfe endete das Konzert.

Gesegnete Weihnachten!
Steffi Barth

Gemeindetag am 1. Advent

Es hat schon Tradition am 1. Advent: Die Gemeinde St. Franziskus Xaverius kommt zusammen zum Gottesdienst und trifft sich danach im Pfarrhaus. Zu Beginn des neuen Kirchenjahr wurde Rück- und Vorschau gehalten: Welchen Weg ist die Gemeinde gegangen unter Gottes Führung? Was steht an? In den Gängen und im Treppenhaus des Pfarrhauses waren verschiedenste Gemeindeaktionen plakatiert. Eine Fotoschau gab konkrete Einblicke. Ein wichtiges Thema war und ist die anstehende Pfarrei-Neugründung, die für das kommende Jahr geplant ist: Die Dresdner Pfarreien St. Josef, Pieschen, St. Franziskus Xaverius, Neustadt und St. Hubertus, Weißer Hirsch, schließen sich zu einer neuen Pfarrei zusammen.
Singspiel der Kinder
Lange hatten sich die Kinder in den wöchentlichen Katechesestunden vorbereitet. Am 1. Advent, zum Abschluss des Gemeindetages, kam es auf die Bühne: Ein adventliches Singspiel, eine musikalische Reise. Da wurde gesungen und erzählt von der langen Geschichte des Wartens des Volkes Gottes. „Das Volk, das im Dunkeln wandelt, wartet auf das Licht“. Die adventliche Sehnsucht der Menschen nach Liebe, nach Frieden, nach Gott – sie dauert an bis heute. Der verheißene Trost: „Geh deinen Weg, folge dem Stern. Dein Engel wird immer bei dir sein, du bist nicht allein. Aus Dunkelheit wird Licht, fürchte dich nicht!“ Das nächstes Ziel der Kinder ist das Krippenspiel am Heiligen Abend. Geprobt wird donnerstags, von 16 bis 17 Uhr. Hirten, Schäfchen, Engel, alle Kinder sind willkommen.

Adventsgottesdienste in St. Martin

Da staunten die Gottesdienstteilnehmer am 1. Advent nicht schlecht:
Das Hauptportal der St. Martin Kirche war verschlossen. Von Kindern bunt bemalte Fußspuren wiesen den Weg zum „Köngseingang“ an der Ostseite der Kirche. Einst nur für König Albert gedacht, schritten die Neustädter durch die ungewohnte Tür ins Kirchenschiff, begleitet vom Gesang: „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, es kommt der Herr der Herrlichkeit“. Nach der Lesung aus dem Propheten Jesaja war Raum für einen kurzen Austausch mit den Banknachbarn. Durch welche Türen bin ich in den letzten Tagen gegangen? Welche Tür hat sich für mich geöffnet? Was hat mich dahinter erwartet? Auch die einladenden Predigtworte ließen bei stiller Musik Zeit für eigene Gedanken: Wie steht es um meine Herzenstür? Ich bin der / die Türhüter/in meines Lebens! Wer darf herein? Was soll draußen bleiben?
Herzliche Einladung zu den Adventsgottesdiensten, 10.45 Uhr!
Welche Tür wird sich am 2. Advent öffnen??

Stille Zeit

Ökumenischer Kontemplationskreis in Dresden-Klotzsche
„Wie ein kleines Kind bei der Mutter ist meine Seele still in mir.“ (Ps 131,2)

Ab dem 3. Januar 2018 trifft sich der Ökumenische Kontemplationskreis „Stille Zeit“ im Ev. Gemeindezentrum „Alte Post“ (Gertrud-Caspari-Straße 10).
Das Wort Kontemplation bedeutet Anschauung, Betrachtung oder nach einer anderen Übersetzung Con-templum – im Tempel sein. Genau dafür nehmen wir uns an einem Abend im Monat Zeit: In der Stille bei Gott zu sein, in seinem „Tempel“ zu sein, einfach für Ihn da zu sein und ihn zu schauen. Wir lassen auch Ihn auf uns schauen, so wie wir gerade da sind, mit allen unseren alltäglichen Freuden, Sorgen und Gedanken. Dabei wollen wir weder Leistungen erzielen noch spirituelle „Fortschritte“ erreichen. Das stille Beisammensein genügt.
Der Kreis „Stille Zeit“ trifft sich immer am 1. Mittwoch im Monat von 20.00 – 21.15 Uhr. Wir beginnen mit einer kurzen Einführung, meditieren zweimal in der Stille und beenden den Abend mit einem gemeinsamen Gebet.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist auch an einzelnen Abenden möglich. Wir laden alle, die diese Gebetsform ausprobieren möchten, herzlich ein.

Jarka Manitz und Stephan Reinalter