Alle Artikel von Johannes Hesse

Ein Haus hat viele Steine…

Nach vier Jahren ist es endlich soweit: Das neue Gemeindezentrum Alte Post in Klotzsche wurde am ersten Advent feierlich eingeweiht und hat seine Türen für die Menschen des Stadtteils geöffnet. Hier werden nun neben der ev.-luth. Kirchgemeinde Klotzsche-Hellerau, die Hortkinder der 82. Grundschule, das Heinrich-Schütz-Konservatorium und auch so manch ein Klotzscher „in Gedanken mit einziehen“.

Auch die kath. Heilig-Kreuz-Gemeinde überbrachte Grüße und 11 Tassen mit dem Bild der Christuskirche und der Heilig-Kreuz-Kapelle. Jede Tasse symbolisiert eine schon gelungene ökumenische Aktion der Gemeinden, die sich nicht nur räumlich sehr nahe sind.

„Ein Haus hat viele Steine“ haben wir gemeinsam gesungen und uns unter einem Dach gefühlt.

Über dem Tag lag ein Hauch von Sehnsucht nach viel Gemeinschaft im Stadtteil und einem weiten Herz für alle, die offene Türen suchen.

Leben zwischen Mauern – Abend mit Faten Mukarker

Faten Mukarker ist eine palästinensische Friedensaktivistin, Reiseleiterin und Buchautorin. Sie ist griechisch-orthodoxe Christin. In Bonn aufgewachsen, weil ihr Vater in Deutschland eine Anstellung gefunden hatte, kehrte sie als 20-Jährige zurück nach Palästina, um zu heiraten. Sie lebt jetzt in Beit Jala bei Bethlehem.

Palästina lebt im Schatten der Mauer, die Israel zu seinem Schutz errichtet hat. Auf beiden Seiten gibt es Menschen, die an einen gerechten Frieden glauben. Aber welche Hürden müssen überwunden werden, damit die beiden Völker endlich wieder zu einem Nebeneinander, vielleicht sogar Miteinander finden? Faten Mukarker macht verschiedene Etappen des Konflikts zwischen Israel und Palästina transparent. Sie wird aber auch über die besonderen Bedingungen des alltäglichen Lebens sprechen und deutlich machen, dass sie und ihre Landsleute nichts sehnlicher wünschen als ohne Angst, frei und selbstbestimmt zu leben

Herzliche Einladung in den Pfarrsaal für Samstag, 18.11.2017 um 20 Uhr !

Frauenwandertag am 16.09.2017

Was sind das für Dinge, über die ihr auf eurem Weg miteinander redet?

Die „Offenen Frauenabende zum Bibel- und Leben teilen“ in Klotzsche laden regelmäßig im Frühjahr und Herbst zu einem Frauenwandertag ein, zu dem alle Frauen eingeladen sind, die gern mitkommen möchten.

Am Sonnabend, dem 16. September ging es nach Schmilka, über die Heilige Stiege zu manch einem schönen Ausblick und Rastplatz. Es war ein sehr schöner Tag.

Der gemeinsame Weg ist eine kleine Auszeit aus dem Alltag und ein intensives Eintauchen in die Freude an der Gemeinschaft und das Erleben von Gottes Gegenwart, in allem, was uns bewegt.

Kirchenkaffee der Heilig-Kreuz-Gemeinde

Nach dem Familiengottesdienst an jedem 3. Sonntag im Monat ist die Gemeinde herzlich eingeladen noch ein wenig zusammen zu bleiben.

Jeder, der daran gedacht hat, bringt etwas mit: Eine Kanne Kaffee, einen Kuchen, eine Frage oder eine Idee. Es wird viel ausgetauscht und manche Innovation wird hier entwickelt.

Manchmal sind wir 30 Personen in der Sakristei und die Kinder schauen sich in der Weile die Kapelle mal ganz gründlich an…

Das Kirchenkaffee findet auch einmal bei Gemeindemitgliedern zu Hause statt, wird ins evangelische Gemeindezentrum verlegt oder belebt den Kindergarten St. Klara am Sonntagvormittag.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

 

 

Pilgerreise ins Heilige Land

Wir waren eine Gruppe von 27 Personen mit einem gemeinsamen Ziel. Eine Fahrt in das Heilige Land. Wir kannten uns zuvor kaum, hatten unterschiedliche Beweggründe für die Fahrt und verschiedene Gedanken und Hoffnungen. Werden meine Bilder aus der Bibel bestätigt werden? Was macht die Fahrt mit meinem Glauben, …?

Am 29.06.2017 verlief die Anreise von Dresden über München nach Tel Aviv bis zum Pilgerhaus Tabgha am See Genezareth. Dort waren wir überwältigt von dem schönen Haus und der entspannenden Atmosphäre. Dies ist der Ort von vielen Erzählungen aus der Bibel. Einfach unglaublich. Man schaut auf den See und sieht Boote …
In den nächsten Tagen besuchten wir den Berg der Seligpreisungen, die Brotvermehrungskirche, den Berg Tabor und Nazareth. Es waren sehr intensive Tage, voller Erlebnisse, Eindrücke und Emotionen. Unsere Gruppe ist sehr schnell zusammengewachsen und es gab abends auf der Terrasse viele schöne Begegnungen, Gespräche und ein Miteinander.
Ein Höhepunkt unserer Reise war der Ort der Taufe Jesu im Jordan. Einige Gruppenmitglieder hatten spontan den Wunsch geäußert, das Taufversprechen hier im Fluss zu erneuern – eine sehr intime, individuelle Handlung und wir durften daran teilnehmen. Dieses besondere Erlebnis hatten wir nicht geplant und es war sehr ergreifend.
Nach einem Bad im Toten Meer bei 45 Grad Celsius und sehr vielen „Schlammfotos“ ging es weiter nach Jerusalem in unser Quartier im Priesterseminar nahe am Zionstor.
Wir besichtigten u. a. den Felsendom, den Garten Getsemani und die Grabeskirche. In unserer Vorstellung, geprägt durch die Bibel, liegen die Orte der Kreuzigung, Salbung und Grabstätte weit auseinander. Wir waren überrascht, wie nahe alles beieinander liegt und wieder war es einfach toll, mindestens einmal im Leben hier gewesen zu sein.
Besonders beeindruckt hat uns der Besuch bei den Kleinen Schwestern an der VI. Kreuzwegstation auf der Via Dolorosa in Jerusalem, wo wir auch wieder einen Gottesdienst feiern konnten. Wir wünschen Ihnen viel Kraft, um ihre Aufgaben auch weiterhin zu bewältigen.
An der Klagemauer erlebten wir die Eröffnung des Shabbat mit Tänzen, Gesängen, intensiven Gebeten und Gesprächen. In den vergangenen Tagen wurden die Fürbitten der Heimatgemeinden in den Gottesdiensten vorgelesen. Jetzt konnten wir die Zettel in die Klagemauer stecken.
Am 09.07.2017 machte sich unsere zusammengewachsene Gruppe wieder auf den Heimweg. Müde, aber voller Eindrücke und Glaubenskraft, kamen wir in Dresden an. Viele von uns möchten diese Reise wiederholen.
Umso mehr machen uns die jüngsten Ereignisse in Jerusalem betroffen und wir hoffen natürlich, dass die Menschen einen Weg zu einem friedlichen Miteinander finden können.
Wir danken aber auch an dieser Stelle unserem Seelsorger und Reiseleiter, Pfarrer Martin Kochalski, der diese Wallfahrt mit viel Engagement organisiert hat, immer ein offenes Ohr für unsere Wünsche und Sorgen hatte und uns sehr sensibel begleitet hat.

Text: Gabriele Semmler, Gemeinde St. Josef, Dresden-Pieschen
Fotos: Cornelia Wöhl

Feier der Erstkommunion 2017

Am 23. April 2017 feierten wir in der St. Martin-Kirche die Erstkommunion mit 24 Kindern.

Die Vorbereitung auf dieses wichtige Ereignis begann bereits im September 2016.
Dienstags fanden die Wege-Gottesdienste statt. Auch an vielen Sonntagsmessen haben die Kinder mitgewirkt. Mehr kann hier nachgelesen werden.
Am Weißen Sonntag war es dann so weit:
Der Dank-Tag nach der Kommunion in der Dresdner Heide

Einladung an Hinzugezogene

Alle Neuankömmlinge; Quereinsteiger und Interessierte sind herzlich eingeladen, unsere Gemeinde kennen zu lernen, hier ein Zuhause zu finden und sich einzubringen.
Es werden Familien gesucht, die an einem ökumenischem Familienkreis Interesse haben!

Alle Interessenten sind dazu im Jahr 2017 an folgenden Tagen zu einem Treffen eingeladen:
13.08.2017 10 Uhr Sommerfest
03.12.2017 10 Uhr Gemeindetag
An diesen Tagen beginnen wir mit der heiligen Messe in der St. Martin Kirche
schon um 10 Uhr und treffen uns anschließend im Gemeindehaus.
Dort werden unsere Gemeinde und das Gemeindeleben mit seinen vielfachen Aktivitäten vorgestellt; es gibt auch Informationen zu den vielfältigen Gelegenheiten des Mittuns.